Alle Artikel mit dem Schlagwort: Umfrage

E-Rezept: 83 Prozent wollen elektronische Verordnungen auch für Heil- und Hilfsmittel

Das elektronische Rezept für Medikamente ist mittlerweile Alltag. Laut einer aktuellen bevölkerungsrepräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts forsa sind 83 Prozent der Menschen in Deutschland dafür, dass auch andere Verordnungen wie zum Beispiel für Physiotherapie oder Kompressionsstrümpfe künftig digital ausgestellt werden können. Die höchsten Zustimmungswerte gibt es bei jüngeren Erwachsenen bis 39 Jahre (91 Prozent). Auch eine große Mehrheit der älteren Befragten ab 60 Jahren (74 Prozent) befürwortet die elektronische Variante. Hohe Zustimmungswerte gibt es auch bei den Erwerbstätigen (90 Prozent).

Fast jeder zweite Motorradfahrer entgeht nur knapp einem Unfall

45 Prozent aller Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer haben in den vergangenen zwei Jahren auf Landstraßen mindestens einmal eine kritische Fahrsituation erlebt, bei der ein Unfall nur knapp vermieden werden konnte. Das zeigt eine aktuelle repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) unter 501 Motorradfahrerinnen und Motorradfahrern. Die Umfrageergebnisse werden zum Start der bundesweiten Kampagne „Hartes Pflaster: Landstraße“ veröffentlicht, mit der der DVR gemeinsam mit dem Bundesministerium für Verkehr (BMV) und der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) ab dem 20. Juli 2026 Verkehrsteilnehmende für die besonderen Risiken auf Landstraßen sensibilisiert.

Trusted Brand Studie 2026: 15 Marken, die höchstes Vertrauen genießen

Welchen Marken vertrauen die Menschen in Deutschland am meisten? Dieser Frage geht die von Reader’s Digest durchgeführte Trusted Brand Studie nach. Für die aktuelle Untersuchung nannten 4000 bevölkerungsrepräsentativ ausgewählte Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland jene Marken, die sie Familie oder Freunden bedenkenlos weiterempfehlen würden.

ZDF-Politbarometer: In Deutschland geringe Bereitschaft für grundlegende Reformen

Angesichts großer Probleme in vielen Bereichen wie bei Rente, Arbeitsmarkt oder Gesundheit, halten mit 89 Prozent die weitaus meisten Befragten grundlegende Reformen in Deutschland für wichtig, auch wenn diese zu finanziellen Belastungen und Einschnitten führen (nicht wichtig: 9 Prozent, Rest zu 100 Prozent hier und im Folgenden jeweils „weiß nicht“). Gleichzeitig gibt es aber erhebliche Zweifel an der Reformbereitschaft in unserem Land: Nur 23 Prozent gehen davon aus, dass die Bereitschaft für solche Reformen groß ist. Drei Viertel (75 Prozent) glauben nicht, dass hierfür bei uns alles in allem eine hohe Bereitschaft vorhanden ist. Persönlich würden 3 Prozent der Befragten für grundlegende Reformen sehr große und 29 Prozent große Belastungen in Kauf nehmen. Weitere 43 Prozent wären zu nicht so großen und 23 Prozent zu keinen Belastungen bereit.

Soziales Miteinander in Deutschland wird schlechter

Das soziale Miteinander in Deutschland wird immer schlechter. Mehr als drei Viertel der Menschen sehen in den vergangenen drei Jahren eine negative Entwicklung beim gesellschaftlichen Zusammenhalt. Von ihnen erleben 86 Prozent häufiger Respektlosigkeit, Beleidigungen und Aggressivität. Das sind neun Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Das zeigt eine aktuelle Forsa-Umfrage im Auftrag der DAK-Gesundheit. Insgesamt bewerten 67 Prozent der Befragten das soziale Miteinander als schlecht oder sehr schlecht. Als Reaktion auf diese Entwicklung setzt die DAK-Gesundheit ihren Wettbewerb „Gesichter für ein gesundes Miteinander“ unter der Schirmherrschaft von Bundesfamilienministerin Karin Prien auch 2026 fort. Bereits im sechsten Jahr werden beispielhafte Gemeinschafts-Projekte aus den Bereichen Gesundheit, Prävention und Pflege gesucht.

Junge Menschen zeigen sich im Netz oft glücklicher, als sie sind

Ob beim Chatten, in sozialen Medien oder in Kommentaren: Gerade junge Menschen zeigen sich im Netz oft glücklicher, als sie sich im echten Leben fühlen. Ein Viertel der 16- bis 29-Jährigen (25 Prozent) gibt offen zu, sich in der digitalen Welt glücklicher darzustellen als in der Realität. Zugleich ist es für mehr als die Hälfte dieser Altersgruppe (53 Prozent) insgesamt wichtig, online einen positiven Gesamteindruck zu vermitteln.

Fast jeder zweite Erwerbstätige nutzt KI im Job

Eine Umfrage des TÜV-Verbands zeigt: Die berufliche Nutzung Künstlicher Intelligenz gewinnt stark an Bedeutung. Vier von fünf suchen mit Hilfe von KI nach Informationen, fast jeder zweite erstellt Texte und jeder zehnte programmiert. Beschäftigte nutzen die Technologie häufig ohne klare Vorgaben und ohne ausreichende Qualifikation.

Große Mehrheit sieht Reiche in besonderer Verantwortung

Die Deutschen haben eine klare Haltung zu Vermögen: 80 Prozent sind der Meinung, dass Menschen mit großem Vermögen eine größere Verantwortung für die Gesellschaft und kommende Generationen tragen. 71 Prozent sprechen sich dafür aus, sehr große Erbschaften stärker zu besteuern als bisher. Bemerkenswert ist bei beiden Befunden der breite Konsens: Die Zustimmung erreicht in allen Alters-, Bildungs- und Einkommensgruppen deutliche Mehrheiten. Das sind zentrale Ergebnisse einer repräsentativen Befragung, die im Auftrag der SOS-Kinderdörfer weltweit durchgeführt wurde.