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Junge Menschen zeigen sich im Netz oft glücklicher, als sie sind

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Herausgeber der PM
Bitkom e. V.
Albrechtstraße 10
10117 Berlin
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person Nina Paulsen
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language https://www.bitkom.org/Presse/Kontakt
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Viele junge Menschen stellen sich online glücklicher dar als im echten Leben

Junge Menschen in Deutschland inszenieren sich im Internet häufig positiver, als sie sich tatsächlich fühlen. Laut einer repräsentativen Umfrage unter rund 1.500 Internetnutzern ab 16 Jahren im Auftrag des Digitalverbands Bitkom gibt ein Viertel der 16- bis 29-Jährigen an, sich online glücklicher darzustellen als im realen Leben. Für 53 Prozent dieser Altersgruppe ist es zudem wichtig, insgesamt einen positiven Eindruck im Netz zu vermitteln. Bei den über 30-Jährigen liegen die Werte deutlich niedriger.

„Gerade für junge Menschen ist die digitale Welt ein wichtiger sozialer Raum, in dem sie positiv wahrgenommen werden wollen“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. Es sei zwar normal, sich von der besten Seite zu zeigen, doch eine dauerhafte Inszenierung könne Stress verursachen und zu Enttäuschungen im realen Leben führen.


Ob beim Chatten, in sozialen Medien oder in Kommentaren: Gerade junge Menschen zeigen sich im Netz oft glücklicher, als sie sich im echten Leben fühlen. Ein Viertel der 16- bis 29-Jährigen (25 Prozent) gibt offen zu, sich in der digitalen Welt glücklicher darzustellen als in der Realität. Zugleich ist es für mehr als die Hälfte dieser Altersgruppe (53 Prozent) insgesamt wichtig, online einen positiven Gesamteindruck zu vermitteln.

Das sind Ergebnisse einer repräsentativen Befragung unter rund 1.500 Internetnutzerinnen und -nutzern in Deutschland ab 16 Jahren im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. Demnach fallen diese Werte bei den jüngeren Befragten deutlich höher aus als in den anderen Altersgruppen. Bei den über 30-Jährigen geben insgesamt nur 11 Prozent an, sich im Netz glücklicher darzustellen. Und 28 Prozent achten darauf, online einen positiven Gesamteindruck zu vermitteln.

„Gerade für junge Menschen ist die digitale Welt ein wichtiger sozialer Raum, in dem sie positiv wahrgenommen werden wollen“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. „Es ist völlig normal, dass sich die Menschen eher von ihrer Schokoladenseite zeigen. Wenn die digitale Inszenierung aber zum Dauerzustand wird, erzeugt das bei den Selbstdarstellern vor allem Stress und bei Begegnungen im realen Leben Enttäuschung.“

Neben einem glücklicheren Auftreten geben junge Menschen auch häufiger an, sich im Netz selbstbewusster, interessanter und sozialer (je 24 Prozent), schöner und lustiger (je 18 Prozent), erfolgreicher (11 Prozent) oder sportlicher (10 Prozent) zu präsentieren. Nur 29 Prozent der 16- bis 29-Jährigen sagen, dass sie sich online nicht anders darstellen als im echten Leben. Bei den über 60-Jährigen sind es 65 Prozent.

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