Autor: IMKIS

Gender Education Gap 2024: Frauen machen häufiger höhere Schulabschlüsse

Bei schulischer und beruflicher Bildung schneiden junge Frauen oft besser ab als junge Männer. Dieser Gender Education Gap zeigt sich unter anderem bei Schulabschlüssen und bei Abschlussquoten an Hochschulen. Im Abgangsjahr 2024 waren unter den 258 300 Absolvierenden mit Allgemeiner Hochschulreife an allgemeinbildenden Schulen 55 Prozent Frauen und 45 Prozent Männer, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt. Je geringer der formale Schulabschluss, desto stärker kehrt sich das Geschlechterverhältnis um: Unter den 133 100 Absolvierenden mit Erstem Schulabschluss waren 59 Prozent Männer und 41 Prozent Frauen. Der Erste Schulabschluss ist ein allgemeinbildender Abschluss der Sekundarstufe I, der üblicherweise am Ende der 9. Klasse erworben werden kann. Einen Mittleren Schulabschluss machten 344 200 Absolvierende allgemeinbildender Schulen, darunter 51 Prozent Männer und 49 Prozent Frauen. Dieser Abschluss wird üblicherweise am Ende der 10. Klasse in der Sekundarstufe I erworben.

E-Rezept: 83 Prozent wollen elektronische Verordnungen auch für Heil- und Hilfsmittel

Das elektronische Rezept für Medikamente ist mittlerweile Alltag. Laut einer aktuellen bevölkerungsrepräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts forsa sind 83 Prozent der Menschen in Deutschland dafür, dass auch andere Verordnungen wie zum Beispiel für Physiotherapie oder Kompressionsstrümpfe künftig digital ausgestellt werden können. Die höchsten Zustimmungswerte gibt es bei jüngeren Erwachsenen bis 39 Jahre (91 Prozent). Auch eine große Mehrheit der älteren Befragten ab 60 Jahren (74 Prozent) befürwortet die elektronische Variante. Hohe Zustimmungswerte gibt es auch bei den Erwerbstätigen (90 Prozent).

Wassermangel in Deutschlands Flüssen: „Wir können Niedrigwasser nicht einfach wegbaggern“

Politik und Wirtschaft diskutieren derzeit über eine Vertiefung von Fahrrinnen, damit Binnenschiffe auch bei niedrigen Wasserständen möglichst uneingeschränkt und sicher fahren können. Aus wissenschaftlicher Sicht greift dieser Ansatz zu kurz. „Wir müssen uns stärker an das vorhandene Wasserdargebot anpassen, statt die Flüsse immer weiter an unsere Nutzungsansprüche anzupassen“, sagt IGB-Forscher Dr. Christian Wolter. Punktuelle Eingriffe zur Beseitigung einzelner Engstellen können zwar sinnvoll sein, eine weitere systematische Vertiefung der Flüsse ist jedoch keine nachhaltige Antwort auf häufiger auftretendes Niedrigwasser.

Apothekerverbände warnen vor dubiosen Online-Angeboten zur neuen Abnehmpille

Die ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände warnt vor dubiosen Online-Angeboten rund um die bevorstehende Einführung von Semaglutid-Tabletten zur Gewichtsreduktion. Ab September wird dieses verschreibungspflichtige Medikament voraussichtlich auch in Deutschland verfügbar sein. Schon jetzt werben zweifelhafte Internetportale mit der Verordnung und Vorbestellung des Arzneimittels.

Fehlende Techniken als Risiko im Straßenverkehr: Vier von zehn Kindern können nicht sicher Rad fahren

96 Prozent der Kinder in Deutschland zwischen 4 und 12 Jahren können Fahrrad fahren. Das ist das Ergebnis einer Elternumfrage der ADAC Stiftung. Erhebliche Defizite sehen Eltern jedoch bei den Fähigkeiten, die für eine sichere Teilnahme am Straßenverkehr unerlässlich sind. 38 Prozent der 7- bis 9-Jährigen beherrschen keinen Schulterblick, können nicht sicher einhändig fahren und somit auch keine eindeutigen Handzeichen geben. Selbst bei den 10- bis 12-Jährigen, die üblicherweise die schulische Radfahrausbildung bereits absolviert haben, liegt dieser Anteil bei über 20 Prozent.

Neue Studie zu Elektroautos: Verkaufspreise sinken um 18 Prozent, Modellvielfalt nimmt stark zu

Elektrofahrzeuge in Deutschland sind zwischen 2020 und 2025 real um rund 18 Prozent günstiger geworden – obwohl die nominalen Durchschnittspreise auf den ersten Blick gestiegen sind. Das zeigt eine neue gemeinsame Studie des International Council on Clean Transportation (ICCT) und des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung ISI. Gleichzeitig hat sich die Zahl der verfügbaren Elektromodelle auf dem deutschen Markt mehr als vervierfacht. Die Studie basiert auf mehr als 100.000 Einzelangaben aus einer Datenbank des ADAC und umfasst sechs Segmente von Klein- bis Luxuswagen.

Fast jeder zweite Motorradfahrer entgeht nur knapp einem Unfall

45 Prozent aller Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer haben in den vergangenen zwei Jahren auf Landstraßen mindestens einmal eine kritische Fahrsituation erlebt, bei der ein Unfall nur knapp vermieden werden konnte. Das zeigt eine aktuelle repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) unter 501 Motorradfahrerinnen und Motorradfahrern. Die Umfrageergebnisse werden zum Start der bundesweiten Kampagne „Hartes Pflaster: Landstraße“ veröffentlicht, mit der der DVR gemeinsam mit dem Bundesministerium für Verkehr (BMV) und der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) ab dem 20. Juli 2026 Verkehrsteilnehmende für die besonderen Risiken auf Landstraßen sensibilisiert.

Einfluss von Übergewicht auf das Krebsrisiko möglicherweise deutlich unterschätzt

Übergewicht und Adipositas tragen möglicherweise zu deutlich mehr Krebserkrankungen bei als bislang angenommen. Zu diesem Ergebnis kommen Forschende im Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ). Ihre Analyse zeigt: Werden aussagekräftigere Maße für Körperfett sowie methodische Verzerrungen berücksichtigt, sind mehr als zehn Prozent aller Krebserkrankungen auf erhöhtes Körpergewicht zurückzuführen – fast doppelt so viele wie bisherige Schätzungen vermuten ließen.

Trusted Brand Studie 2026: 15 Marken, die höchstes Vertrauen genießen

Welchen Marken vertrauen die Menschen in Deutschland am meisten? Dieser Frage geht die von Reader’s Digest durchgeführte Trusted Brand Studie nach. Für die aktuelle Untersuchung nannten 4000 bevölkerungsrepräsentativ ausgewählte Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland jene Marken, die sie Familie oder Freunden bedenkenlos weiterempfehlen würden.