Autor: IMKIS

ZDF-Politbarometer: In Deutschland geringe Bereitschaft für grundlegende Reformen

Angesichts großer Probleme in vielen Bereichen wie bei Rente, Arbeitsmarkt oder Gesundheit, halten mit 89 Prozent die weitaus meisten Befragten grundlegende Reformen in Deutschland für wichtig, auch wenn diese zu finanziellen Belastungen und Einschnitten führen (nicht wichtig: 9 Prozent, Rest zu 100 Prozent hier und im Folgenden jeweils „weiß nicht“). Gleichzeitig gibt es aber erhebliche Zweifel an der Reformbereitschaft in unserem Land: Nur 23 Prozent gehen davon aus, dass die Bereitschaft für solche Reformen groß ist. Drei Viertel (75 Prozent) glauben nicht, dass hierfür bei uns alles in allem eine hohe Bereitschaft vorhanden ist. Persönlich würden 3 Prozent der Befragten für grundlegende Reformen sehr große und 29 Prozent große Belastungen in Kauf nehmen. Weitere 43 Prozent wären zu nicht so großen und 23 Prozent zu keinen Belastungen bereit.

Cyberkriminalität im Alltag: Jede zehnte Person in Deutschland allein im Vorjahr betroffen

Viele Menschen informieren sich über ihre persönliche IT-Sicherheit erst im Ernstfall – so das Ergebnis des Cybersicherheitsmonitors 2026. Die repräsentative Befragung des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und des Programms Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK) beleuchtet das Schutzverhalten der Bevölkerung und ihre Betroffenheit von Cyberkriminalität. Dabei zeigt sich auch: Allein in den vergangenen zwölf Monaten war jeder Zehnte von einer Straftat im Internet betroffen (11 Prozent). Häufigster Tatbestand bleibt Betrug beim Onlineshopping.

Sporthilfe baut Förderung für schwangere Athletinnen und Spitzensportlerinnen und -sportler mit Kindern aus

Die Stiftung Deutsche Sporthilfe baut ihre Förderung für Schwangere, Mütter und Väter im Spitzensport gezielt aus. Mit der Weiterentwicklung des Förderprogramms #comebackstronger für werdende Mütter sowie einem neuen Förderbaustein zur Kinderbetreuung stärkt die Sporthilfe die Vereinbarkeit von Spitzensport und Elternschaft nachhaltig. Das gibt die Sporthilfe anlässlich des Muttertags am kommenden Sonntag bekannt.

Betrug im Play Store: Millionen Nutzer zahlen für erfundene Anrufdaten

Sicherheitsexperten des europäischen IT-Sicherheitsherstellers ESET warnen vor einer neuen Betrugsmasche: Nutzer zahlen Geld, erhalten aber nur frei erfundene Daten. Nach Erkenntnissen von ESET wurden 28 solcher Anwendungen mehr als 7,3 Millionen Mal heruntergeladen. Als Partner der App Defense Alliance hat ESET Google über die Ergebnisse informiert. Google entfernte daraufhin alle in diesem Bericht genannten Apps aus dem Play Store. Die Apps geben vor, Zugriff auf Anruflisten, SMS-Verläufe oder sogar WhatsApp-Anrufe beliebiger Personen zu ermöglichen. Genau das macht sie für viele Nutzer so interessant. Doch die Versprechen sind technisch gar nicht umsetzbar.

Barbara Yelin erhält den 50. Roswitha-Literaturpreis

Die Jury des Roswitha-Literaturpreises hat entschieden: Die renommierte Zeichnerin und Autorin Barbara Yelin wird mit dem 50. Roswitha-Literaturpreis der Stadt Bad Gandersheim ausgezeichnet. Mit dieser besonderen Jubiläumsausgabe würdigt die Stadt eine Künstlerin, die mit ihrem Werk die Grenzen zwischen Literatur und bildender Kunst auf eindrucksvolle Weise erweitert.

Soziales Miteinander in Deutschland wird schlechter

Das soziale Miteinander in Deutschland wird immer schlechter. Mehr als drei Viertel der Menschen sehen in den vergangenen drei Jahren eine negative Entwicklung beim gesellschaftlichen Zusammenhalt. Von ihnen erleben 86 Prozent häufiger Respektlosigkeit, Beleidigungen und Aggressivität. Das sind neun Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Das zeigt eine aktuelle Forsa-Umfrage im Auftrag der DAK-Gesundheit. Insgesamt bewerten 67 Prozent der Befragten das soziale Miteinander als schlecht oder sehr schlecht. Als Reaktion auf diese Entwicklung setzt die DAK-Gesundheit ihren Wettbewerb „Gesichter für ein gesundes Miteinander“ unter der Schirmherrschaft von Bundesfamilienministerin Karin Prien auch 2026 fort. Bereits im sechsten Jahr werden beispielhafte Gemeinschafts-Projekte aus den Bereichen Gesundheit, Prävention und Pflege gesucht.

ZEIT-Recherche zeigt gravierende Sicherheitsmängel bei Hunderten KI-generierten Websites

Hunderte mithilfe von künstlicher Intelligenz (KI) erstellte Websites sind so unsicher, dass sensible Daten öffentlich zugänglich sind. Das hat eine Recherche der ZEIT ergeben. Passwörter, Lebensläufe, Zahlungsdaten bis hin zu privaten E-Mail-Adressen von FBI-Mitarbeitern liegen teils ungeschützt im Internet.

HUK-Mobilitätsstudie 2026

Die Bundesbürger reagieren inzwischen massiv auf die Zuverlässigkeits-Probleme der Bahn. Das belegt die seit 2021 jährlich durchgeführte HUK-Mobilitätsstudie. Laut der diesjährigen Befragung von 4114 Bürgern ab 16 Jahren (repräsentativ nach Alter und Geschlecht) versucht jeder Dritte inzwischen, „Bahnfahrten wenn irgend möglich zu vermeiden“ (35 Prozent). Und mehr als jeder Vierte macht „wichtige Termine grundsätzlich nicht mehr mit der Bahn“ (26 Prozent) oder plant Bahnfahrten „nur mit deutlich größerem Zeit-Puffer als noch vor etwa zwei Jahren“ (28 Prozent).

Männer haben weniger Kinder als Frauen

Bis auf wenige Ausnahmen sinken die Geburtenraten weltweit. Was bedeutet das? Die Fertilitätsrate eines Jahres beschreibt, wie viele Kinder eine Frau im Laufe ihres Lebens durchschnittlich bekäme, wenn die Geburtenraten dieses Jahres über ihr gesamtes gebärfähiges Alter (15 bis 49 Jahre) bestehen blieben. Frauen bekommen also weniger Kinder. Doch wie viele Kinder haben Männer im Laufe ihres Lebens? Wie unterscheidet sich die Geburtenrate von Männern von der von Frauen? Wissenschaftler des Max-Planck-Institutes für demografische Forschung, der United Nations Population Division, sowie der Universität Oslo haben untersucht, wie sich geschlechtsspezifische Unterschiede in der Fertilität, z. B. bei der Gesamtfertilitätsrate, weltweit im Laufe der Zeit entwickelt haben und entwickeln werden.

Anteil leicht gestiegen: 25 Prozent der Erwerbstätigen arbeiteten 2025 im Homeoffice

Aktuell gilt vermehrtes Arbeiten im Homeoffice angesichts der weltweiten Ölknappheit und der gestiegenen Kraftstoffpreise auch als Möglichkeit zum Spritsparen. Im Jahr 2025 waren 25 Prozent aller Erwerbstätigen zumindest gelegentlich im Homeoffice, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt. Damit war der Anteil etwas höher als im Jahr 2024 mit 24 Prozent und im Jahr 2023 mit 23 Prozent. Im letzten Jahr hat der Anteil der Erwerbstätigen mit Homeoffice-Anteil somit wieder das Niveau des Corona-Jahrs 2021 erreicht. Wie stark sich das Arbeiten von zuhause aus inzwischen etabliert hat, zeigt der Vergleich mit dem Vor-Corona-Niveau: 2019 hatten lediglich 13 Prozent der Erwerbstätigen zumindest gelegentlich im Homeoffice gearbeitet.