|
KI-Note
Diese Schulnote für die Güte der PM wurde in einem automatischen KI-Gutachtenverfahren ermittelt.
1,6
|
BLIX
Dieser Wert gibt an, wie verständlich der Text formuliert ist. Pressetexte sollten unter 30, besser noch unter 20 liegen.
33,1
|
Schuljahre
Dieser Wert gibt an, wie viele Schuljahre jemand benötigt, um den Text leicht zu verstehen (gut für PM: 5-10).
14
|
|
Herausgeber der PM
Deloitte
Rosenheimer Platz 4
81669 München |
Pressekontakt
person Ricarda Schuller
call +49 89 290 365 143 language https://www.deloitte.com/de/de/about/press-room.html |
Link zur Original-PM
|
Die deutsche Fitnessbranche ist 2025 trotz schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen weiter gewachsen und hat nach Angaben der Unternehmensberatung Deloitte ein Rekordjahr verzeichnet. Der Umsatz stieg auf 6,3 Milliarden Euro netto, das waren 7,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Ende 2025 trainierten 12,4 Millionen Menschen in Fitnessstudios, weitere 1,5 Millionen nutzten sogenannte Aggregatoren, also Plattformen mit Zugang zu verschiedenen Fitness- und Gesundheitsangeboten. Insgesamt standen dafür 9647 Anlagen zur Verfügung.
Besonders stark legten erneut die Kettenbetriebe zu. Sie erwirtschafteten 50,7 Prozent des Branchenumsatzes, 7,6 Millionen Menschen trainierten dort. „Die Mitgliedschaft im Fitnessstudio ist für viele Menschen mittlerweile ein Must-have“, sagte Stefan Ludwig, Partner bei Deloitte und Leiter der deutschen Sport Business Gruppe. Trends wie Langlebigkeit und ein wachsendes Gesundheitsbewusstsein in allen Altersgruppen trieben die Entwicklung zusätzlich an. „Die Menschen sind mehr denn je bereit, in Fitness und Gesundheit zu investieren“, so Ludwig. Auch Einzelstudios und Spezialanbieter seien wieder gewachsen, nachdem ihre Zahlen in den beiden Vorjahren rückläufig gewesen waren.
Die deutsche Fitnessbranche verzeichnet trotz wirtschaftlich herausfordernden Zeiten ein Rekordjahr in allen Bereichen. Mit einem Umsatz von 6,3 Milliarden Euro (netto), einem Anstieg von 7,4 Prozent, hat die Branche ihr Wachstum von 2024 übertroffen (5,8 Mrd. Euro, + 7 Prozent), wie die aktuelle Studie „Der deutsche Fitnessmarkt“ von Deloitte zeigt. Ende vergangenen Jahres trainierten 12,4 Millionen Mitglieder in Fitnesseinrichtungen (2024: 11,7 Mio., + 5,6 Prozent), weitere 1,5 Millionen Menschen nutzten Fitness-Plattformen, sogenannte Aggregatoren. Insgesamt standen den Trainierenden 9.647 Fitnessanlagen zur Verfügung.
Das Wachstum erfolgte in allen Segmenten, insbesondere jedoch bei den Kettenbetrieben. „Inklusive der über Aggregatoren aktiven Mitglieder nutzen 16,5 Prozent der Gesamtbevölkerung in Deutschland regelmäßig Fitnesseinrichtungen“, sagt Stefan Ludwig, Partner bei Deloitte und Leiter der deutschen Sport Business Gruppe. „Die Mitgliedschaft im Fitnessstudio ist für viele Menschen mittlerweile ein Must-have. Hinzu kommen Trends wie Longevity und ein hohes Gesundheitsbewusstsein in allen Altersgruppen, wobei jüngere Nutzer Fitness tendenziell stärker als Teil ihres Lebensstils und ihrer Selbstwahrnehmung betrachten. Die Menschen sind mehr denn je bereit, in Fitness und Gesundheit zu investieren.“
Der Markt für Aggregatoren wuchs 2025 erneut stark. Das Netzwerk aller Aggregatoren umfasst rund 52.300 Partnerstandorte, ein Anstieg von 31 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt nutzen deutschlandweit rund 1,5 Millionen Menschen regelmäßig den Zugang zu Fitness- und Gesundheitsangeboten über Aggregatoren. Das entspricht einem Wachstum von 21 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Bezogen auf alle Mitglieder erwirtschafteten die Aggregatoren in Deutschland im vergangenen Jahr einen Umsatz von rund 700 bis 800 Millionen Euro. Mehr als 85 Prozent aller Partnerstandorte gehören zu einem der vier Marktführer EGYM Wellpass, Hansefit, Wellhub sowie der von Wellhub akquirierten Urban Sports GmbH.
Ein wesentlicher Wachstumstreiber des deutschen Fitnessmarkts bleiben Kettenbetriebe, die mehr als die Hälfte des Branchenumsatzes (50,7 Prozent) erwirtschaften. Insgesamt 7,6 Millionen Menschen in Deutschland trainieren bei einer Fitnesskette, drei Viertel davon (76 Prozent) bei einem der zehn mitgliederstärksten Anbieter. Mit einer Steigerung der Mitgliederzahl um 6,3 Prozent wuchs das Kettensegment im vergangenen Jahr erneut stärker als der Gesamtmarkt (+5,6 Prozent). Die mitgliedsstärksten Kettenbetriebe sind die RSG Group, die hauptsächlich mit ihrer Marke McFIT am Markt agiert, FitX, sowie Basic-Fit, die ihre Präsenz im deutschen Markt durch die Akquisition von clever fit deutlich verstärkt hat. Neu im Ranking der zehn mitgliederstärksten Ketten ist die überwiegend in Norddeutschland aktive Kette wellyou mit rund 177.000 Mitgliedern und 46 Anlagen Stand Dezember 2025.
Trotz der steigenden Marktpräsenz der Ketten wuchsen 2025 auch das Einzelsegment sowie das Special-Interest-Segment, nach noch rückläufigen Zahlen in den beiden Vorjahren. „Kettenbetriebe haben in den vergangenen Jahren maßgeblich zur Konsolidierung des Fitnessmarktes beigetragen“, so Stefan Ludwig. „Dennoch werden Einzelbetriebe weiterhin ihren festen Platz haben. Der Markt bleibt stark fragmentiert, mit heterogenen Angeboten, unterschiedlichen Zielgruppen und immer neuen Trends und Fitnessformaten, die zusätzliche Chancen eröffnen. Vor diesem Hintergrund entscheiden zunehmend klare Positionierung, professionelle Strukturen sowie gezielte Investitionen in Angebotsqualität und Nutzererlebnis über die Wettbewerbsfähigkeit der Anbieter.“
Das Wachstum der Ketten war in 2025 auch maßgeblich geprägt von M&A. Als deutsche Akteure besonders aktiv waren hier all inclusive Fitness mit der Übernahme von FIT STAR und Fitness Future sowie die LifeFit Group mit der Akquisition von FIT/One. Zudem übernahm im November 2025 die niederländische Fitnesskette Basic-Fit den deutschen Fitnessbetreiber clever fit mit insgesamt 493 Anlagen (406 davon in Deutschland) und rund einer Million Mitglieder in sieben Ländern. „M&A wird auch künftig eine zentrale Rolle im deutschen Fitnessmarkt spielen und trägt zur Professionalisierung der Branche bei“, sagt Stefan Ludwig. „Größere Strukturen ermöglichen Skaleneffekte, erhöhen die Investitionsfähigkeit und schaffen die Voraussetzungen, um Qualität, Angebotstiefe und operative Standards nachhaltig weiterzuentwickeln.“ Auch auf europäischer Ebene bleibt die M&A-Aktivität hoch: Nach dem Rekordwert von 30 Transaktionen im Jahr 2024 wurden 2025 europaweit 27 Übernahmen im Fitnesssektor verzeichnet.
