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Wenn Bezahlen wehtut

In Deutschland wird erstmals häufiger bargeldlos als mit Bargeld bezahlt: 55 Prozent der erfassten Einkäufe wurden 2025 digital bezahlt. Eine neue Studie unter Beteiligung des Universitätsklinikums Tübingen zeigt nun, warum der Moment des Bezahlens psychologisch bedeutsam ist: Der sogenannte „Pain of Paying“ scheint weniger körperlicher Schmerz zu sein als ein unangenehmes emotionales Erlebnis, das finanzielle Entscheidungen beeinflusst. Das legt nahe, dass Zahlungsformen, bei denen der Bezahlvorgang weniger unmittelbar erlebt wird, auch als weniger „emotional schmerzhaft“ empfunden werden könnten. Die Studie erschien im Journal of Economic Behavior and Organization.

Studierendenhaushalte geben im Schnitt 54 Prozent des Einkommens für Wohnkosten aus

Hohe Wohnkosten stellen viele Studierende vor finanzielle Herausforderungen. Das gilt insbesondere für diejenigen, die nicht mehr im Elternhaus leben. In Deutschland geben Studierende mit eigener Haushaltsführung im Durchschnitt 54 Prozent des verfügbaren Haushaltseinkommens für Wohnkosten aus, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach Ergebnissen der Erhebung zu Einkommen und Lebensbedingungen (EU-SILC) 2025 mitteilt. Damit ist der Anteil der Wohnkosten am verfügbaren Haushaltseinkommen für Studierende mit eigener Haushaltsführung mehr als doppelt so hoch wie für die Gesamtbevölkerung (24 Prozent).

Über 30 Grad Celsius Wassertemperatur: Hitzerekord in Deutschlands Seen

In der zweiten Junihälfte des Jahres 2026 wurden nicht nur an Land, sondern auch in Gewässern Hitzerekorde verzeichnet. So wurde am 29. Juni 2026 beispielsweise eine Wassertemperatur von 30,2 °C im Berliner Müggelsee gemessen – die höchste je dokumentierte Temperatur dieses Sees. Im Uferbereich waren es sogar 32,7 °C. Doch wie wirken sich extrem hohe Temperaturen auf den See und seine Lebewesen aus? Forschende des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) geben einen Überblick.

Wespennester nie in Eigenregie entfernen

Wespennester am Balkon, im Rollladenkasten oder auf dem Dachboden sind in den Sommermonaten für viele Haushalte ein Thema. Befinden sich Bewohner in der Einflugschneise der Wespen oder leben Allergiker im Haushalt, ist besondere Vorsicht geboten. Wichtig: Ein Wespen- oder auch Hornissennest darf nicht in Eigenregie entfernt werden. Professionelle Hilfe ist hier gefragt. Die Tiere stehen nämlich unter Artenschutz und die Strafen für die falsche Behandlung von Nestern sind hoch.

Beschäftigungswachstum wird von ausländischen Arbeitnehmern getragen

Der demografische Wandel verändert den deutschen Arbeitsmarkt grundlegend. Die Zuwanderung von Arbeits- und Fachkräften trägt maßgeblich dazu bei, die Folgen dieser Entwicklung abzufedern. Das Beschäftigungswachstum wird seit 2024 ausschließlich von ausländischen Beschäftigten getragen, während sich die Beschäftigungsentwicklung deutscher Staatsangehöriger infolge der demografischen Alterung zunehmend abschwächt.

Wie fair wirkt die KI beim Vorstellungsgespräch?

Viele Unternehmen setzen bei der Personalauswahl auf KI. Eine neue Studie zeigt nun, dass Bewerberinnen und Bewerber Avataren, die mit ihnen ein Vorstellungsgespräch führen, überwiegend vertrauen – aber nur bis sie eine Absage erhalten. Wie fair diese Entscheidung wahrgenommen wird, hängt von den Identitätsmerkmalen der Avatare ab. Am ungerechtesten behandelt fühlten sich nicht etwa die Testpersonen, die sich am stärksten vom Avatar unterschieden – sondern diejenigen, die entweder beim Geschlecht oder bei der Hautfarbe mit ihm übereinstimmten.

TÜV SÜD zeigt, worauf Verbraucher bei Zelten achten sollten

Camping liegt weiterhin im Trend, sei es für einen Kurztrip am Wochenende, eine Trekkingtour in den Bergen oder den Familienurlaub auf dem Campingplatz. Moderne Zelte bieten heute mehr Komfort, Wetterschutz und praktische Funktionen als noch vor wenigen Jahren. Damit der Aufenthalt in der Natur sicher und angenehm bleibt, sollten Verbraucher beim Kauf genau hinschauen. TÜV SÜD-Produktexperte Morten Rosenfeld erklärt, worauf es ankommt.