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Herausgeber der PM
Randstad Deutschland
Frankfurter Straße 100
65760 Eschborn |
Pressekontakt
person Bettina Desch
call +49 1525 / 450-9349 language https://www.randstad.de/ueber-randstad/kontakt/#presse |
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Ältere Beschäftigte werden in deutschen Unternehmen bei Weiterbildungen deutlich seltener berücksichtigt als jüngere. Das zeigt die Randstad-ifo-HR-Befragung für das erste Quartal 2026. So nehmen 18 Prozent der über 50-Jährigen nie an Weiterbildungen teil, bei den unter 50-Jährigen sind es nur 6 Prozent. Zudem geben 7 Prozent der Unternehmen an, dieser Altersgruppe gar keine Weiterbildung anzubieten.
Insgesamt nahm 2025 nur knapp ein Drittel der Beschäftigten an Weiterbildungen teil. Bei den über 50-Jährigen ist der Anteil derjenigen, die sehr häufig teilnehmen, mit 8 Prozent deutlich niedriger als bei Jüngeren mit 15 Prozent. „Weiterbildung ist ein grundlegender Baustein für die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen“, sagt Christoph Kahlenberg, Leiter der Randstad Akademie. „Umso kritischer ist es, wenn Beschäftigte über 50 deutlich seltener erreicht werden.“
Bereits 37 Prozent der Beschäftigten sind über 50 Jahre alt. „Wer diese Gruppe vernachlässigt, verzichtet auf einen wichtigen Hebel, um Fähigkeiten im Unternehmen zu sichern“, so Kahlenberg.
Weiterbildung ist für viele Unternehmen ein wichtiges Instrument, um neue Fähigkeiten aufzubauen und Mitarbeitende zu binden. Die Randstad-ifo-HR-Befragung für das 1. Quartal 2026 zeigt jedoch: Beschäftigte über 50 nehmen deutlich seltener an Weiterbildungen teil als jüngere Kolleg:innen. Damit steht ausgerechnet eine wachsende Beschäftigtengruppe, die angesichts eines Arbeitskräftemangels immer wichtiger wird, seltener im Fokus der Qualifizierung.
Die zentralen Ergebnisse:
• 66 Prozent der Unternehmen setzen Weiterbildungsangebote als Recruiting-Instrument ein,
• 31 Prozent der Mitarbeitenden nahmen 2025 an Weiterbildungen teil,
• Von den Beschäftigten Ü50 nehmen 18 Prozent nie an Weiterbildungen teil (U50: 6 Prozent),
• Nur 8 Prozent der Beschäftigten Ü50 nehmen sehr häufig an Weiterbildungen teil (U50: 15 Prozent),
• 7 Prozent der Unternehmen bieten Mitarbeitenden Ü50 gar keine Weiterbildung an (U50: 2 Prozent).
Unternehmen messen Weiterbildung insgesamt einen hohen Stellenwert bei: Für 61 Prozent steht dabei das Erlernen neuer Fähigkeiten im Vordergrund, 60 Prozent wollen damit die Motivation und Bindung ihrer Mitarbeitenden stärken, 43 Prozent bereits vorhandene Qualifikationen vertiefen. Im Jahr 2025 nahm knapp ein Drittel der Beschäftigten an einer Weiterbildung teil – so viele wie im Vorjahr.
Gerade bei älteren Beschäftigten zeigt sich jedoch eine deutliche Lücke: Der Anteil derjenigen, die nie an einer Weiterbildung teilnehmen, ist in der Altersgruppe über 50 mit 18 Prozent dreimal so hoch wie bei den unter 50-Jährigen. Zudem geben Unternehmen bei Beschäftigten über 50 häufiger an, erst gar kein Weiterbildungsangebot zu machen.
„Weiterbildung ist ein grundlegender Baustein für die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen“, sagt Dr. Christoph Kahlenberg, Leiter der Randstad Akademie bei Randstad Deutschland. „Umso kritischer ist es, wenn Beschäftigte über 50 deutlich seltener erreicht werden. Wer als Arbeitgeber diese Gruppe vernachlässigt, verzichtet auf einen wichtigen Hebel, um insbesondere vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung Fähigkeiten im Unternehmen zu sichern und Beschäftigte langfristig anschlussfähig zu halten.“
Bereits 37 Prozent der Beschäftigten in den befragten Unternehmen sind über 50 Jahre alt. Bei Neueinstellungen liegt ihr Anteil mit 17 Prozent dagegen deutlich niedriger. Gleichzeitig geben 38 Prozent der Unternehmen an, Maßnahmen zu ergreifen, um ältere Beschäftigte länger im Unternehmen zu halten. Dabei setzen die Betriebe vor allem auf flexible Arbeitsmodelle (87 Prozent), altersgerechte Arbeitsplätze (50 Prozent) und Gesundheitsförderung (43 Prozent). Nur 9 Prozent der Unternehmen nutzen in diesem Zusammenhang jedoch gezielte Weiterbildungen.
„Unternehmen wissen längst, wie wertvoll Erfahrung und Fachwissen älterer Beschäftigter sind“, sagt Dr. Christoph Kahlenberg. „Umso wichtiger ist es, diese Beschäftigtengruppe nicht nur länger im Unternehmen zu halten, sondern sie auch gezielt auf neue Anforderungen vorzubereiten. Gerade mit Blick auf längere Erwerbsbiografien aufgrund des demografischen Wandels sollte Weiterbildung bei Beschäftigten über 50 stärker mitgedacht werden.“
Die Ergebnisse stammen aus der Randstad-ifo-HR-Befragung Q1/2026. Die Befragung wird quartalsweise durch das ifo-Institut im Auftrag des Personaldienstleisters Randstad durchgeführt. Die Studie befragt 500 bis 1000 Personalverantwortliche in deutschen Unternehmen unterschiedlicher Größe und Branchen.
