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1,7
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BLIX
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30,7
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Schuljahre
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13
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Herausgeber der PM
Statistisches Bundesamt
Gustav-Stresemann-Ring 11
65189 Wiesbaden |
Pressekontakt
person Florian Burg
call +49 611 75 3444 language https://www.destatis.de/DE/Presse/_inhalt.html |
Link zur Original-PM
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In Deutschland hat 2025 ein Viertel der Erwerbstätigen zumindest gelegentlich im Homeoffice gearbeitet. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, lag der Anteil bei 25 Prozent und damit leicht über dem Vorjahreswert von 24 Prozent. Damit wurde wieder das Niveau des Corona-Jahres 2021 erreicht. Vor der Pandemie hatten 2019 erst 13 Prozent zumindest zeitweise von zu Hause gearbeitet. Das zeigt, dass sich Homeoffice in vielen Berufen dauerhaft etabliert hat.
Allerdings wird Homeoffice inzwischen seltener im vollen Umfang genutzt als während der Pandemie. 2025 arbeitete knapp ein Viertel der Homeoffice-Nutzenden ausschließlich von zu Hause aus, 46 Prozent verbrachten weniger als die Hälfte ihrer Arbeitstage im Homeoffice. „Homeoffice wird inzwischen jedoch weniger umfänglich genutzt als zu Pandemiezeiten“, teilt Destatis mit. 2021 waren noch 40 Prozent der Nutzenden vollständig im Homeoffice.
Besonders verbreitet ist das Arbeiten von zu Hause in großen Unternehmen: Dort lag der Anteil bei 35 Prozent, in kleinen Betrieben nur bei 19 Prozent. Am häufigsten nutzten 35- bis 44-Jährige Homeoffice. Nach Branchen führten IT-Dienstleistungen, Unternehmensverwaltung und -beratung mit jeweils 74 Prozent. In der Gastronomie war Homeoffice mit 6 Prozent dagegen kaum möglich. Im EU-Vergleich lag Deutschland mit 25 Prozent leicht über dem Durchschnitt von 23 Prozent.
Aktuell gilt vermehrtes Arbeiten im Homeoffice angesichts der weltweiten Ölknappheit und der gestiegenen Kraftstoffpreise auch als Möglichkeit zum Spritsparen. Im Jahr 2025 waren 25 Prozent aller Erwerbstätigen zumindest gelegentlich im Homeoffice, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt. Damit war der Anteil etwas höher als im Jahr 2024 mit 24 Prozent und im Jahr 2023 mit 23 Prozent. Im letzten Jahr hat der Anteil der Erwerbstätigen mit Homeoffice-Anteil somit wieder das Niveau des Corona-Jahrs 2021 erreicht. Wie stark sich das Arbeiten von zuhause aus inzwischen etabliert hat, zeigt der Vergleich mit dem Vor-Corona-Niveau: 2019 hatten lediglich 13 Prozent der Erwerbstätigen zumindest gelegentlich im Homeoffice gearbeitet.
Homeoffice wird inzwischen jedoch weniger umfänglich genutzt als zu Pandemiezeiten. So arbeitete im Jahr 2025 wie im Vorjahr knapp ein Viertel (24 Prozent) der Homeoffice-Nutzenden ausschließlich von zu Hause aus. 46 Prozent der Erwerbstätigen, die Homeoffice nutzten, arbeiteten weniger als die Hälfte ihrer Arbeitstage zu Hause – wie auch schon im Jahr 2024. Im von der Pandemie stark geprägten Jahr 2021 waren die Anteile noch deutlicher in Richtung Homeoffice-Nutzung verschoben: Damals waren 40 Prozent der Nutzenden vollständig im Homeoffice, 31 Prozent arbeiteten seltener im Homeoffice als am Arbeitsplatz.
Wie häufig Erwerbstätige Homeoffice nutzen, wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst, etwa von der Größe des Unternehmens oder dem Alter der Beschäftigten. So steigt der Homeoffice-Anteil mit der Größe des Unternehmens: Arbeiteten in kleinen Unternehmen (bis 49 tätige Personen im Betrieb) 19 Prozent der Erwerbstätigen von zu Hause aus, so waren es in mittleren Unternehmen (50 bis 249 Personen) 23 Prozent. In großen Unternehmen mit mindestens 250 tätigen Personen war der Homeoffice-Anteil mit 35 Prozent am höchsten.
Den höchsten Homeoffice-Anteil unter den Erwerbstätigen, die zumindest gelegentlich von zuhause arbeiteten, hatten 2025 die 35- bis 44-Jährigen mit 30 Prozent, gefolgt von den 25- bis 34-Jährigen mit 28 Prozent. Am seltensten nutzten Homeoffice die 15- bis 24-jährigen (10 Prozent) und 55- bis 64-jährigen Erwerbstätigen (22 Prozent). Unterschiedliche private und berufsbedingte Faktoren können hier eine Rolle spielen. Beispielsweise kann bei jüngeren Erwerbstätigen die Berufsausbildung die Möglichkeiten für Homeoffice einschränken. In den mittleren Altersjahren kann die Notwendigkeit, private Verpflichtungen mit dem Beruf zu vereinbaren, zu einer stärkeren Nutzung des Homeoffice führen.
Wie häufig Homeoffice genutzt wird, hängt stark von der jeweiligen Branche ab. Am höchsten war der Anteil 2025 in den Bereichen IT-Dienstleistungen und Verwaltung und Führung von Unternehmen sowie in der Unternehmensberatung: Dort arbeiteten jeweils knapp drei Viertel (74 Prozent) der Erwerbstätigen zumindest gelegentlich von zu Hause aus. Im Bereich Informationsdienstleistungen nahmen gut zwei Drittel (68 Prozent) Homeoffice in Anspruch, wie auch bei Versicherungen, Rückversicherungen und Pensionskassen (68 Prozent). In der Gastronomie konnten mit 6 Prozent die wenigsten Erwerbstätigen ihre Arbeit auch zu Hause ausüben. Auch eine Tätigkeit in der Gebäudebetreuung oder im Garten- und Landschaftsbau (7 Prozent), im Kfz-Handel sowie der Kfz-Reparatur oder im Einzelhandel (jeweils 10 Prozent) wurde nur selten im Homeoffice ausgeübt.
Der Homeoffice-Anteil in Deutschland lag im Jahr 2025 leicht über dem Durchschnitt der 27 Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU). Laut EU-Statistikbehörde Eurostat arbeiteten EU-weit durchschnittlich 23 Prozent aller Erwerbstätigen ab 15 Jahren zumindest gelegentlich von zu Hause aus. In den Niederlanden (52 Prozent), in Schweden (45 Prozent) und in Luxemburg (43 Prozent) war der Homeoffice-Anteil EU-weit am höchsten. In Rumänien und Bulgarien (jeweils 4 Prozent) und Griechenland (7 Prozent) arbeiteten anteilig die wenigsten Berufstätigen von zu Hause aus.
