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Barbara Yelin erhält den 50. Roswitha-Literaturpreis

Die Jury des Roswitha-Literaturpreises hat entschieden: Die renommierte Zeichnerin und Autorin Barbara Yelin wird mit dem 50. Roswitha-Literaturpreis der Stadt Bad Gandersheim ausgezeichnet. Mit dieser besonderen Jubiläumsausgabe würdigt die Stadt eine Künstlerin, die mit ihrem Werk die Grenzen zwischen Literatur und bildender Kunst auf eindrucksvolle Weise erweitert.

Soziales Miteinander in Deutschland wird schlechter

Das soziale Miteinander in Deutschland wird immer schlechter. Mehr als drei Viertel der Menschen sehen in den vergangenen drei Jahren eine negative Entwicklung beim gesellschaftlichen Zusammenhalt. Von ihnen erleben 86 Prozent häufiger Respektlosigkeit, Beleidigungen und Aggressivität. Das sind neun Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Das zeigt eine aktuelle Forsa-Umfrage im Auftrag der DAK-Gesundheit. Insgesamt bewerten 67 Prozent der Befragten das soziale Miteinander als schlecht oder sehr schlecht. Als Reaktion auf diese Entwicklung setzt die DAK-Gesundheit ihren Wettbewerb „Gesichter für ein gesundes Miteinander“ unter der Schirmherrschaft von Bundesfamilienministerin Karin Prien auch 2026 fort. Bereits im sechsten Jahr werden beispielhafte Gemeinschafts-Projekte aus den Bereichen Gesundheit, Prävention und Pflege gesucht.

ZEIT-Recherche zeigt gravierende Sicherheitsmängel bei Hunderten KI-generierten Websites

Hunderte mithilfe von künstlicher Intelligenz (KI) erstellte Websites sind so unsicher, dass sensible Daten öffentlich zugänglich sind. Das hat eine Recherche der ZEIT ergeben. Passwörter, Lebensläufe, Zahlungsdaten bis hin zu privaten E-Mail-Adressen von FBI-Mitarbeitern liegen teils ungeschützt im Internet.

Männer haben weniger Kinder als Frauen

Bis auf wenige Ausnahmen sinken die Geburtenraten weltweit. Was bedeutet das? Die Fertilitätsrate eines Jahres beschreibt, wie viele Kinder eine Frau im Laufe ihres Lebens durchschnittlich bekäme, wenn die Geburtenraten dieses Jahres über ihr gesamtes gebärfähiges Alter (15 bis 49 Jahre) bestehen blieben. Frauen bekommen also weniger Kinder. Doch wie viele Kinder haben Männer im Laufe ihres Lebens? Wie unterscheidet sich die Geburtenrate von Männern von der von Frauen? Wissenschaftler des Max-Planck-Institutes für demografische Forschung, der United Nations Population Division, sowie der Universität Oslo haben untersucht, wie sich geschlechtsspezifische Unterschiede in der Fertilität, z. B. bei der Gesamtfertilitätsrate, weltweit im Laufe der Zeit entwickelt haben und entwickeln werden.

Anteil leicht gestiegen: 25 Prozent der Erwerbstätigen arbeiteten 2025 im Homeoffice

Aktuell gilt vermehrtes Arbeiten im Homeoffice angesichts der weltweiten Ölknappheit und der gestiegenen Kraftstoffpreise auch als Möglichkeit zum Spritsparen. Im Jahr 2025 waren 25 Prozent aller Erwerbstätigen zumindest gelegentlich im Homeoffice, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt. Damit war der Anteil etwas höher als im Jahr 2024 mit 24 Prozent und im Jahr 2023 mit 23 Prozent. Im letzten Jahr hat der Anteil der Erwerbstätigen mit Homeoffice-Anteil somit wieder das Niveau des Corona-Jahrs 2021 erreicht. Wie stark sich das Arbeiten von zuhause aus inzwischen etabliert hat, zeigt der Vergleich mit dem Vor-Corona-Niveau: 2019 hatten lediglich 13 Prozent der Erwerbstätigen zumindest gelegentlich im Homeoffice gearbeitet.

Junge Menschen zeigen sich im Netz oft glücklicher, als sie sind

Ob beim Chatten, in sozialen Medien oder in Kommentaren: Gerade junge Menschen zeigen sich im Netz oft glücklicher, als sie sich im echten Leben fühlen. Ein Viertel der 16- bis 29-Jährigen (25 Prozent) gibt offen zu, sich in der digitalen Welt glücklicher darzustellen als in der Realität. Zugleich ist es für mehr als die Hälfte dieser Altersgruppe (53 Prozent) insgesamt wichtig, online einen positiven Gesamteindruck zu vermitteln.

Beschäftigte Ü50 profitieren deutlich seltener von Weiterbildung

Weiterbildung ist für viele Unternehmen ein wichtiges Instrument, um neue Fähigkeiten aufzubauen und Mitarbeitende zu binden. Die Randstad-ifo-HR-Befragung für das 1. Quartal 2026 zeigt jedoch: Beschäftigte über 50 nehmen deutlich seltener an Weiterbildungen teil als jüngere Kolleg:innen. Damit steht ausgerechnet eine wachsende Beschäftigtengruppe, die angesichts eines Arbeitskräftemangels immer wichtiger wird, seltener im Fokus der Qualifizierung.

Ausbildungsabbrüche führen bei Jugendlichen aus benachteiligten Familien zu einem Einkommensverlust von 45 Prozent

Ausbildungsabbrüche haben im Schnitt erhebliche Einkommensverluste zur Folge. Jugendliche, die ihre Ausbildung aufgrund einer anderen attraktiven Ausbildung oder Beschäftigung abbrechen, erzielen in den zehn Jahren nach Abbruch im Durchschnitt etwa die Hälfte des Einkommens vergleichbarer Absolventinnen und Absolventen. Diese Einkommensverluste sind sozial stark ungleich verteilt. Das zeigt eine Untersuchung von Forschenden des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), der Universitäten Bamberg und Bielefeld und des Schwedischen Instituts für Sozialforschung.

Gestiegene Pauschalen: Mehr steuerfreie Einnahmen für Ehrenamtliche

Wer sich als Übungsleiter beziehungsweise Übungsleiterin oder anderweitig ehrenamtlich engagiert, kann von steuerlichen Freibeträgen profitieren – vorausgesetzt, die Tätigkeit findet in bestimmten Bereichen statt. Für 2026 wurden sowohl die Übungsleiterpauschale als auch die Ehrenamtspauschale erhöht. Welche Voraussetzungen gelten und warum zunächst Geld fließen muss, um in den Genuss dieser Steuererleichterungen zu kommen, erläutert der Lohnsteuerhilfeverein Vereinigte Lohnsteuerhilfe e. V. (VLH).

KI-Betrug im Netz: Nur ein Fünftel überprüft die Quelle

Fast die Hälfte der Internetnutzerinnen und -nutzer in Deutschland fühlt sich zwar in der Lage, KI-generierte Inhalte zu erkennen. Tatsächlich schaut jedoch kaum jemand genauer hin: Nur eine Minderheit hat schon einmal etwa nach Unstimmigkeiten im Bild gesucht oder die Quelle überprüft (28 bzw. 19 Prozent). Der Cybersicherheitsmonitor des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und des Programms Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK) zeigt, wie hoch das Risiko ist, Opfer digitaler Betrugsmaschen zu werden.