Autor: IMKIS

Social-Media-Konsum gefährdet psychische Gesundheit und Bildungserfolg von Kindern

Eine aktuelle Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) warnt vor den weitreichenden negativen Folgen einer übermäßigen Nutzung digitaler Medien. Die Daten zeigen einen besorgniserregenden Zusammenhang zwischen intensiver Social-Media-Nutzung, sinkenden PISA-Werten und einer Zunahme psychischer Belastungen bei Schülern.

21,8 Millionen Menschen in Deutschland mit Einwanderungsgeschichte

Im Jahr 2025 lebten in Deutschland rund 21,8 Millionen Menschen mit Einwanderungsgeschichte. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich der Veröffentlichung von Erstergebnissen des Mikrozensus 2025 mitteilt, stieg der Anteil dieser Personengruppe an der Gesamtbevölkerung in privaten Hauptwohnsitzhaushalten im Vergleich zum Vorjahr um 0,5 Prozentpunkte auf 26,3 Prozent (2024: 25,8 Prozent).

Sicherer Zeckenschutz für Katzen als unsere Haustiere

Zecken können bei einem Stich gefährliche Krankheitserreger auf Mensch und Tier übertragen. Wer sein Haustier vor Zecken, Flöhen und anderen Ektoparasiten schützen möchte, sollte auf die Wahl des richtigen Tierarzneimittels achten. Während der Wirkstoff Permethrin von Hunden in der Regel gut vertragen wird, kann er bei Katzen zu schweren Vergiftungserscheinungen bis hin zum Tod führen. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) informiert anlässlich des Tags des Haustiers am 11. April zum Umgang mit permethrinhaltigen Tierarzneimitteln.

Verbände fordern Nachtfahrverbot für Mähroboter

Mähroboter stellen für Igel, aber auch für Reptilien und Amphibien eine erhebliche Gefahr dar. Die Geräte erkennen die Tiere nur unzureichend und verletzen sie zum Teil schwer. Zwölf Tier-, Natur- und Artenschutzorganisationen haben sich deshalb mit einem offenen Brief an den zuständigen Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer gewandt: Sie fordern ein bundesweites Nachtfahrverbot für Mähroboter. Dies hatte kürzlich auch der Städtetag gefordert.

Fast jeder zweite Erwerbstätige nutzt KI im Job

Eine Umfrage des TÜV-Verbands zeigt: Die berufliche Nutzung Künstlicher Intelligenz gewinnt stark an Bedeutung. Vier von fünf suchen mit Hilfe von KI nach Informationen, fast jeder zweite erstellt Texte und jeder zehnte programmiert. Beschäftigte nutzen die Technologie häufig ohne klare Vorgaben und ohne ausreichende Qualifikation.

Mülltrennung: Infos über Sinn und Zweck erhöhen die Sortier-Bereitschaft

Motivation entsteht, wenn Menschen wissen, warum sie etwas tun sollen. Mit diesem Ansatz gelang es einem Forschungsteam der Universität Hohenheim in Stuttgart, die Fehlerquote bei der Mülltrennung um 70 Prozent zu reduzieren. In der aktuellen Studie erhielten zufällig ausgewählte Haushalte einen Informationsflyer zur Abfalltrennung. Dieser enthielt bewusst keine Anleitung zum korrekten Sortieren, sondern erklärte verständlich, welche Auswirkungen falsch getrennte Abfälle auf die Umwelt haben. Die Ergebnisse wurden Mitte März 2026 im Fachjournal Journal of Environmental Management veröffentlicht.

Heilsarmee fordert flexible Notunterkünfte in den Städten

Die Heilsarmee Deutschland, Mitglied der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAG W), weist angesichts aktueller Zahlen zur Kältehilfe auf dringenden Handlungsbedarf hin. „Wir müssen uns von den saisonalen Grenzen der Kältehilfe verabschieden“, sagt Alexandros Schmachtel, Direktor Programm Soziales von der Heilsarmee und unterstützt damit die Forderungen der BAG W. Denn trotz Kälte schließen in vielen Städten zum 1. April die zusätzlichen Notunterkünfte, welche die Kommunen im Winter für Obdachlose bereitstellen.

Mehr Kinder und Jugendliche mit Autismus

Immer mehr Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in Deutschland erhalten die Diagnose Autismus. Das zeigt eine aktuelle Datenanalyse der hkk Krankenkasse: Im Jahr 2024 lag die Betroffenenquote von Autismus-Spektrum-Störungen (ASS) bei den 0- bis 24-Jährigen bei 1,0 Prozent. Damit zeigt sich im Vergleich zu den Vorjahren ein moderater, aber kontinuierlicher Anstieg: 2023 lag die Prävalenz noch bei 0,9 Prozent, 2022 bei 0,8 Prozent.

49 Minuten im Eiswasser: Kerstin Kuntze gelingt mit 60 eine Sensation

Fast 49 Minuten in Wasser nahe dem Gefrierpunkt zu überleben, bringt den menschlichen Körper an seine absolute Grenze. Kerstin Kuntze ist in dieser Zeit 1.710 Meter geschwommen. Am 15. März schwamm die Künstlerin und Eisschwimmerin im Achensee in Österreich die Ice Mile. Der Gletschersee zeigte sich an diesem Tag rau. Hohe Wellen, stürmischer Wind, eisige Kälte. Sie wurde vom Boot der Wasserrettung ans gegenüberliegende Ufer gebracht und schwamm von dort quer über den See in Richtung Pertisau.