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49 Minuten im Eiswasser: Kerstin Kuntze gelingt mit 60 eine Sensation

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Herausgeber der PM
Kerstin Kuntze
Walter-Rohmeis-Straße 9
61184 Karben
Pressekontakt
person Kerstin Kuntze
language www.kkuntze.com
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Künstlerin Kerstin Kuntze schwimmt mit 60 eine Eismeile im Achensee

Die hessische Eisschwimmerin und Künstlerin Kerstin Kuntze hat im österreichischen Achensee eine sogenannte Ice Mile absolviert. Die 60-Jährige schwamm bei 3,6 Grad Wassertemperatur und minus 2 Grad Lufttemperatur 1.710 Meter in 48:59 Minuten quer über den See in Richtung Pertisau. Nach Angaben der International Ice Swimming Association gilt die Eismeile mit mindestens 1.609 Metern in Wasser unter 5 Grad als eine der härtesten Disziplinen im Extremsport.

Der Gletschersee zeigte sich laut Mitteilung rau, mit hohen Wellen und starkem Wind. Kuntze wurde zunächst von einem Boot der Wasserrettung ans gegenüberliegende Ufer gebracht und startete von dort. „Als die Glocke erklang, glitten fünf Jahre Anspannung von meinen Schultern“, sagte sie mit Blick auf das Signal vom Begleitboot, das das Erreichen der Eismeile markierte.

Mit der Leistung ist Kuntze den Angaben zufolge der 685. Mensch weltweit, der je eine Eismeile geschwommen ist. In Deutschland ist sie demnach die 12. Frau und in Hessen die erste Frau mit diesem Erfolg. „Die Ice Mile mit 60 zu schwimmen, ist für mich eine Feier des Lebens“, sagte Kuntze.


Fast 49 Minuten in Wasser nahe dem Gefrierpunkt zu überleben, bringt den menschlichen Körper an seine absolute Grenze. Kerstin Kuntze ist in dieser Zeit 1.710 Meter geschwommen. Am 15. März schwamm die Künstlerin und Eisschwimmerin im Achensee in Österreich die Ice Mile. Der Gletschersee zeigte sich an diesem Tag rau. Hohe Wellen, stürmischer Wind, eisige Kälte. Sie wurde vom Boot der Wasserrettung ans gegenüberliegende Ufer gebracht und schwamm von dort quer über den See in Richtung Pertisau.

Das Ziel war nicht zu sehen, nur zu spüren. In eiskaltes Wasser zu gehen, kostet Überwindung. In Eiswasser zu schwimmen, verlangt absolute Hingabe. 48,59 Minuten bei 3,6 Grad Wassertemperatur und -2 Grad Lufttemperatur. Was diese Leistung zur Sensation macht, ist nicht allein die Kälte. Es ist die Dauer.

Die Ice Mile gilt als eine der härtesten Herausforderungen im Extremsport. Sie wird von der International Ice Swimming Association definiert als das Schwimmen von mindestens 1.609 Metern in Wasser unter 5 Grad. Erlaubt sind nur Badeanzug oder Badehose, Badekappe und Schwimmbrille. Als vom Begleitboot eine Kuhglocke erklang, hatte sie die Ice Mile geschafft. Ufer. Jubel. Erleichterung. Glück. „Als die Glocke erklang, glitten fünf Jahre Anspannung von meinen Schultern.“

Mit dieser Leistung ist sie der 685. Mensch weltweit, der je eine Eismeile geschwommen ist. In Deutschland ist sie die zwölfte Frau, in Hessen die erste Frau, die diese extreme Herausforderung je bewältigt hat.

Elf Jahre im kalten Wasser und fünf Jahre gezielte Vorbereitung führten zu diesem Tag. „Das Wasser trägt nicht nur meinen Körper. Es trägt mein ganzes Leben.“ Für Kerstin Kuntze war diese Eismeile ein bewusst gesetzter Meilenstein in ihrem Leben. Sie wollte sie mit 60 Jahren schwimmen. Ihre Eltern und ihr Bruder sind gestorben, bevor sie dieses Alter erreichen konnten. „Die Ice Mile mit 60 zu schwimmen, ist für mich eine Feier des Lebens.“

Diese Leistung ist mehr als ein sportlicher Erfolg. Sie ist Inspiration. „Mut verändert alles. Wenn du dein Element findest, trägt es dich weiter, als du es je für möglich gehalten hast.“

Kerstin Kuntze ist Künstlerin. Sie hat das Medium Wasser auf eine eigene, unverwechselbare Weise für die Fotografie erschlossen und schafft Bilder von außergewöhnlicher Dichte und Kraft. Im Eiswasser verdichtet sich der Blick. Alles wird still. Kein Lärm, keine Ablenkung. Nur Körper, Atem, Bewegung. Hier liegt die Verbindung zwischen ihrer Kunst und dieser extremen Form des Schwimmens: kompromisslose Präsenz.

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