Gesellschaft, Vermischtes
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Heilsarmee fordert flexible Notunterkünfte in den Städten

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Die Heilsarmee
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50677 Köln
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language https://www.heilsarmee.de/presse-medien.html
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Heilsarmee verlangt ganzjährige Notunterkünfte für Obdachlose

Die Heilsarmee Deutschland fordert zum Ende der Kältehilfesaison flexiblere und ganzjährig verfügbare Notunterkünfte in den Städten. Anlass sind nach Angaben der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAG W) mindestens 14 wohnungslose Menschen, die zwischen Oktober 2025 und März 2026 in Deutschland an den Folgen von Kälte gestorben sind. „Wir müssen uns von den saisonalen Grenzen der Kältehilfe verabschieden“, sagte Alexandros Schmachtel, Direktor Programm Soziales der Heilsarmee.

In vielen Städten schließen zum 1. April die zusätzlichen Unterkünfte, die Kommunen im Winter für Obdachlose bereitstellen. Die Heilsarmee unterstützt deshalb die Forderungen der BAG W nach einem anderen Umgang mit Notangeboten.

Die Organisation betont, dass lebensbedrohliche Unterkühlung nicht erst bei starkem Frost droht. Schon Temperaturen zwischen 5 und 10 Grad Celsius könnten gefährlich werden, vor allem bei nasser Kleidung oder gesundheitlichen Vorbelastungen.

Nach Auffassung der Heilsarmee müssen Notunterkünfte und Hilfsstrukturen deshalb nicht nur auf Kälte, sondern auch auf Hitzeperioden vorbereitet sein.


Die Heilsarmee Deutschland, Mitglied der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAG W), weist angesichts aktueller Zahlen zur Kältehilfe auf dringenden Handlungsbedarf hin. „Wir müssen uns von den saisonalen Grenzen der Kältehilfe verabschieden“, sagt Alexandros Schmachtel, Direktor Programm Soziales von der Heilsarmee und unterstützt damit die Forderungen der BAG W. Denn trotz Kälte schließen in vielen Städten zum 1. April die zusätzlichen Notunterkünfte, welche die Kommunen im Winter für Obdachlose bereitstellen.

Mit dem Ende der offiziellen Kältehilfesaison am 31. März hatte die BAG W eine erschütternde Bilanz gezogen: Zwischen Oktober 2025 und März 2026 sind mindestens 14 wohnungslose Menschen in Deutschland an den Folgen von Kälte gestorben. Die Zahlen beruhen auf einer systematischen Auswertung von Presseberichten und stellen lediglich eine Mindestzahl dar. Viele Todesfälle bleiben unentdeckt oder werden nicht öffentlich bekannt.

Die Heilsarmee warnt davor, die Gefahr von Kälte zu unterschätzen. Lebensbedrohliche Unterkühlung kann nicht nur bei extremen Minusgraden auftreten. Bereits Temperaturen zwischen 5 und 10 Grad Celsius können gefährlich werden – insbesondere, wenn Kleidung durchnässt ist oder gesundheitliche Vorbelastungen bestehen.

Die Heilsarmee plädiert für ganzjährig verfügbare und flexibel ausgestaltete Hilfsangebote. Notunterkünfte und Unterstützungsstrukturen müssten sowohl auf Kälte- als auch auf Hitzeperioden vorbereitet sein.

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