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Cyberkriminalität im Alltag: Jede zehnte Person in Deutschland allein im Vorjahr betroffen

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Herausgeber der PM
Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik
Godesberger Allee 87
53175 Bonn
Pressekontakt
person Matthias Gärtner
call +49 228-999582-5777
language https://www.bsi.bund.de/DE/Service-Navi/Presse/presse_node.html
Link zur Original-PM
Jeder Zehnte von Cyberkriminalität betroffen

Viele Menschen kümmern sich erst nach einem Vorfall um ihre digitale Sicherheit. Das geht aus dem Cybersicherheitsmonitor 2026 hervor, den das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und das Programm Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK) vorgestellt haben. Demnach waren in den vergangenen zwölf Monaten elf Prozent der Bevölkerung von Internetkriminalität betroffen. Am häufigsten nannten die Befragten Betrug beim Onlineshopping, gefolgt von Phishing, Problemen beim Onlinebanking und Fremdzugriffen auf Nutzerkonten.

Zugleich zeigt die repräsentative Befragung deutliche Defizite beim Schutzverhalten. Nur 14 Prozent informieren sich regelmäßig über Cybersicherheit, 40 Prozent nur gelegentlich. Mehr als der Hälfte der Befragten sind lediglich starke Passwörter und Antivirenprogramme als Schutzmaßnahmen bekannt. „Cybersicherheit muss im Alltag von Verbraucherinnen und Verbrauchern einfacher, präsenter und verständlicher werden“, sagte BSI-Präsidentin Claudia Plattner. Die Verantwortung dürfe nicht allein bei den Nutzerinnen und Nutzern liegen, sondern auch Hersteller und Anbieter müssten sichere Produkte zum Standard machen.

Die Folgen von Cyberkriminalität seien für viele Betroffene spürbar, heißt es in der Studie: 88 Prozent berichteten von Schäden, ein Drittel von finanziellen Verlusten. Die Vorsitzende des ProPK, Stefanie Hinz, erklärte: „Cyberkriminalität ist längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen.“ BSI und ProPK erweiterten deshalb ihr Informationsangebot um neue Checklisten für Fälle von Betrug beim Onlineshopping und Identitätsdiebstahl.


Viele Menschen informieren sich über ihre persönliche IT-Sicherheit erst im Ernstfall – so das Ergebnis des Cybersicherheitsmonitors 2026. Die repräsentative Befragung des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und des Programms Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK) beleuchtet das Schutzverhalten der Bevölkerung und ihre Betroffenheit von Cyberkriminalität. Dabei zeigt sich auch: Allein in den vergangenen zwölf Monaten war jeder Zehnte von einer Straftat im Internet betroffen (11 Prozent). Häufigster Tatbestand bleibt Betrug beim Onlineshopping.

BSI-Präsidentin Claudia Plattner: „Cybersicherheit muss im Alltag von Verbraucherinnen und Verbrauchern einfacher, präsenter und verständlicher werden. Viele Menschen wollen sich sicher online bewegen, brauchen dafür aber niedrigschwellige Informationen. Diese liefern wir – etwa indem wir Anleitungen für Sicherheitsmaßnahmen im digitalen Alltag bereitstellen und Lehrkräfte befähigen, das Thema in ihren Unterricht zu holen. Zugleich dürfen wir die Verantwortung nicht allein bei den Nutzerinnen und Nutzern abladen: Hersteller und Anbieter digitaler Geräte und Anwendungen müssen sichere Produkte und Dienste zum Standard machen.“

Dr. Stefanie Hinz, Landespolizeipräsidentin und Vorsitzende des ProPK: „Cyberkriminalität ist längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen – sei es durch gefälschte E-Mails oder Betrug beim Einkauf im Internet. Um den Methoden der Täterinnen und Täter den Boden zu entziehen, macht die Polizei deren Vorgehensweisen transparent. Das Zusammenspiel aus Prävention, Aufklärung und entschlossenem Vorgehen der Strafverfolgungsbehörden trägt entscheidend dazu bei, den digitalen Raum sicherer zu machen.“

Besonders häufig erlebten Betroffene im Vorjahr Betrug beim Onlineshopping sowie -banking, Fremdzugriffe auf Online-Accounts und Phishing. Zugleich zeigen sich deutliche Lücken beim Schutzverhalten: Nur 14 Prozent informieren sich regelmäßig über Cybersicherheit, während sich 40 Prozent nur hin und wieder damit beschäftigen. Unter den gängigen Schutzmaßnahmen sind zudem nur starke Passwörter sowie Antivirenprogramme mehr als der Hälfte der Befragten (55 bzw. 54 Prozent) überhaupt bekannt. Die Folgen von Cyberkriminalität sind für Betroffene jedoch oft spürbar: 88 Prozent berichten von einem Schaden, ein Drittel von finanziellen Verlusten (33 Prozent).

Im Rahmen ihrer Kooperation bauen BSI und ProPK auch ihr Unterstützungsangebot weiter aus. Neben allen Ergebnissen des Cybersicherheitsmonitors finden sich auf den Websites der Partner auch zwei neue „Checklisten für den Ernstfall“: Diese geben Verbraucherinnen und Verbrauchern niedrigschwellige Orientierung in den Fällen von Betrug beim Onlineshopping und Identitätsdiebstahl.

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