Autor: IMKIS

Viele Mittelständler ziehen sich aus dem US-Geschäft zurück

Die Handels-, Wirtschafts- und Außenpolitik der seit Anfang 2025 amtierenden US-Regierung trifft auch den deutschen Mittelstand. 52 Prozent der kleinen und mittleren Unternehmen, die Geschäftsbeziehungen in die USA unterhalten, berichten über negative Auswirkungen auf ihr Geschäft. Für 36 Prozent haben sich bisher keine Änderungen ergeben. Nur rund sieben Prozent haben vom politischen Kurswechsel in den USA profitiert. Dies dürften insbesondere Unternehmen mit Produktionsstandorten in den USA sowie Unternehmen aus speziellen Branchen wie der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie sein. Das sind Ergebnisse einer repräsentativen Sonderbefragung von KfW Research im Januar 2026 unter kleinen und mittleren Unternehmen mit einem Jahresumsatz von bis zu 500 Millionen Euro.

Große Mehrheit sieht Reiche in besonderer Verantwortung

Die Deutschen haben eine klare Haltung zu Vermögen: 80 Prozent sind der Meinung, dass Menschen mit großem Vermögen eine größere Verantwortung für die Gesellschaft und kommende Generationen tragen. 71 Prozent sprechen sich dafür aus, sehr große Erbschaften stärker zu besteuern als bisher. Bemerkenswert ist bei beiden Befunden der breite Konsens: Die Zustimmung erreicht in allen Alters-, Bildungs- und Einkommensgruppen deutliche Mehrheiten. Das sind zentrale Ergebnisse einer repräsentativen Befragung, die im Auftrag der SOS-Kinderdörfer weltweit durchgeführt wurde.

Jeder zehnte Deutsche zweifelt an stabiler Stromversorgung

Blackout in Berlin, Angriffe auf kritische Infrastruktur: Laut der Simon-Kucher Energie-Studie hat mehr als jede zehnte Person trotz bestehender Schutzmaßnahmen Zweifel an stabiler Stromversorgung. Deutlich über die Hälfte der Haushalte sei deshalb inzwischen auf Notfälle und Überlastungen vorbereitet. Neben technischen Notstromlösungen wie Photovoltaik, Generatoren und Heimspeichern setzen die Menschen in Deutschland auf geladene Akkus. Auch ein Angstfaktor: Künstliche Intelligenz.

Stadtameisen sind weniger wählerisch

Das Leben in der Großstadt macht offenbar weniger wählerisch – zumindest bei Ameisen. Eine neue Studie in der Fachzeitschrift Urban Ecosystems zeigt: Die Schwarze Wegameise (Lasius niger), eine der häufigsten Ameisenarten Europas, akzeptiert in der Stadt deutlich häufiger zuckerarme Nahrung als Artgenossinnen vom Land. Das internationale Forschungsteam aus der Ukraine, Deutschland und Polen stellt damit einen ungewöhnlich einfachen Ansatz vor, um Stress in städtischen Ökosystemen sichtbar zu machen.

Globale Insolvenzen 2026: Stabilisierung auf dünnem Eis

Die Zahl der weltweiten Unternehmensinsolvenzen bleibt 2026 hoch, zeigt jedoch erstmals Anzeichen einer leichten Stabilisierung. Nach deutlichen Anstiegen in den Vorjahren erwartet Coface in den großen Industrienationen einen moderaten Anstieg um 2,8 Prozent, für Deutschland ein Plus von 1 Prozent. Wie nachhaltig diese Stabilisierung ist, hängt jedoch stark vom Zinsumfeld ab: Schon eine Erhöhung um 25 Basispunkte könnte die globale Insolvenzentwicklung wieder kippen.

TÜV gibt Orientierung bei Waschsaugern für den Haushalt

Ob Sofa, Matratze, Autositz oder Teppich: Polstermöbel und textile Oberflächen nehmen im Alltag Staub, Hautschuppen und Flüssigkeiten auf. Waschsauger versprechen eine gründliche Tiefenreinigung und werden zunehmend für den Einsatz in Haushalt genutzt. Doch Leistungsfähigkeit, Handhabung und Sicherheit unterscheiden sich je nach Modell deutlich. TÜV SÜD-Produktexperte Florian Jahn erklärt, worauf Verbraucher beim Kauf und bei der Anwendung achten sollten.

Reparaturkosten für Alltagsschäden am Auto werden immer höher

Ein kleiner Parkrempler ist schnell passiert. Mit einem modernen Auto können bei diesen alltäglichen Unfällen aber schnell tausende Euro an Reparaturkosten fällig werden. Der ADAC hat in einer Markterhebung mit 21 Fahrzeugmodellen die Reparaturkosten für drei fiktive Szenarien erhoben: ein Parkrempler vorne links und hinten rechts sowie ein Tausch der Windschutzscheibe, etwa nach einem Steinschlag. Ein unabhängiger Sachverständiger erstellte mit einer Kalkulationssoftware die Kostenvoranschläge für die Reparaturen, die auch eine Fachwerkstatt des Herstellers aufrufen würde.

Pollen im Anflug: Was Allergiker jetzt wissen sollten

Rote und tränende Augen, eine verstopfte Nase, Niesanfälle und sogar Atemnot: Für Pollenallergiker beginnt mit den ersten Blüten oft eine herausfordernde Zeit. Zwar kann die Medizin heute viele Symptome lindern. Dennoch haben Betroffene trotz moderner Therapien weiterhin mit Beschwerden zu tun. Worauf sie und Eltern allergischer Kinder achten sollten, erläutern die ARAG-Experten.

Zwei Drittel unzufrieden mit Gestaltung des Verkehrsraums in ihrer Kommune

Die große Mehrheit der Bundesbürgerinnen und Bundesbürger ist unzufrieden mit der Gestaltung des Verkehrsraums in ihrer Kommune. Insgesamt äußern sich fast zwei Drittel kritisch (64 Prozent): 34 Prozent sind „eher unzufrieden“ und 30 Prozent „gar nicht zufrieden“. Auf der anderen Seite sind 29 Prozent „eher zufrieden“ und nur 7 Prozent geben an, „sehr zufrieden“ zu sein. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Civey-Umfrage unter 2.500 Personen ab 18 Jahren im Auftrag des TÜV-Verbands.