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Über 30 Grad Celsius Wassertemperatur: Hitzerekord in Deutschlands Seen

In der zweiten Junihälfte des Jahres 2026 wurden nicht nur an Land, sondern auch in Gewässern Hitzerekorde verzeichnet. So wurde am 29. Juni 2026 beispielsweise eine Wassertemperatur von 30,2 °C im Berliner Müggelsee gemessen – die höchste je dokumentierte Temperatur dieses Sees. Im Uferbereich waren es sogar 32,7 °C. Doch wie wirken sich extrem hohe Temperaturen auf den See und seine Lebewesen aus? Forschende des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) geben einen Überblick.

Flüsse als unterschätzte Quelle von Treibhausgasen

Flüsse sind Lebensraum, Wasserquelle und prägen ganze Kulturräume. Entsprechend negativ sind die Folgen vor Ort, wenn Landwirtschaft und Industrie Flusssysteme belasten. „Flüsse beeinflussen zudem maßgeblich das globale Klimasystem“, sagt Dr. Ralf Kiese vom Institut für Meteorologie und Klimaforschung – Atmosphärische Umweltforschung (IMKIFU), dem Campus Alpin des KIT in Garmisch-Partenkirchen. „Wir beobachten zunehmend, dass Flüsse zu einer signifikanten Quelle für Treibhausgase werden.“ Ursache sind vor allem mikrobielle biogeochemische Prozesse: Gelangen organischer Kohlenstoff und Nährstoffe aus der Landwirtschaft oder aus Abwässern in Flüsse, werden sie dort in Kohlendioxid, Lachgas und Methan umgesetzt – Treibhausgase, die dann in der Atmosphäre ihre Wirkung entfalten.

Unterjährige Verbrauchsinformation ist ein wichtiges Instrument zum Energiesparen

Eine Novellierung der Heizkostenverordnung (HKVO) verpflichtet Vermieter seit Januar 2022 dazu, ihren Mietern bei fernablesbaren Geräten eine unterjährige Verbrauchsinformation (uVI) für Heizung und Warmwasser zur Verfügung zu stellen. Eine aktuelle Marktforschung des Energiedienstleisters Techem zeigt, dass die unterjährige Verbrauchsinformation wirkt: Sie schafft Transparenz und sorgt dadurch für einen bewussteren Umgang mit Energie.