|
KI-Note
Diese Schulnote für die Güte der PM wurde in einem automatischen KI-Gutachtenverfahren ermittelt.
1,8
|
BLIX
Dieser Wert gibt an, wie verständlich der Text formuliert ist. Pressetexte sollten unter 30, besser noch unter 20 liegen.
33,8
|
Schuljahre
Dieser Wert gibt an, wie viele Schuljahre jemand benötigt, um den Text leicht zu verstehen (gut für PM: 5-10).
14
|
|
Herausgeber der PM
Statistisches Bundesamt
Gustav-Stresemann-Ring 11
65189 Wiesbaden |
Pressekontakt
|
Link zur Original-PM
|
Studierende mit eigener Haushaltsführung geben in Deutschland durchschnittlich 54 Prozent ihres verfügbaren Haushaltseinkommens für Wohnkosten aus. Das teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Grundlage der Erhebung zu Einkommen und Lebensbedingungen (EU-SILC) 2025 mit. Damit ist ihre Wohnkostenbelastung mehr als doppelt so hoch wie die der Gesamtbevölkerung mit durchschnittlich 24 Prozent. Nach der Definition der europäischen Statistikbehörde Eurostat galten im vergangenen Jahr 65 Prozent der Studierenden mit eigener Haushaltsführung als durch Wohnkosten überbelastet. „Haushalte gelten als durch Wohnkosten überbelastet, wenn ihre Wohnkostenbelastung nach Abzug von Transferleistungen bei mehr als 40 Prozent des verfügbaren Haushaltseinkommens liegt“, erläutert das Statistische Bundesamt.
Besonders hoch ist die Belastung für alleinlebende Studierende: Sie wenden im Durchschnitt 56 Prozent ihres verfügbaren Einkommens für das Wohnen auf, in Wohngemeinschaften mit anderen Studierenden oder Auszubildenden sind es 49 Prozent. Die Hälfte der Studierenden mit eigener Haushaltsführung verfügte zuletzt über ein Nettoäquivalenzeinkommen von weniger als 963 Euro im Monat. Den größten Teil ihrer Einkünfte erzielten sie aus eigener Erwerbstätigkeit (45 Prozent), gefolgt von privater Unterstützung durch Angehörige (29 Prozent), BAföG oder Stipendien (14 Prozent) sowie sonstigen Einkünften wie Kindergeld (12 Prozent).
Hohe Wohnkosten stellen viele Studierende vor finanzielle Herausforderungen. Das gilt insbesondere für diejenigen, die nicht mehr im Elternhaus leben. In Deutschland geben Studierende mit eigener Haushaltsführung im Durchschnitt 54 Prozent des verfügbaren Haushaltseinkommens für Wohnkosten aus, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach Ergebnissen der Erhebung zu Einkommen und Lebensbedingungen (EU-SILC) 2025 mitteilt. Damit ist der Anteil der Wohnkosten am verfügbaren Haushaltseinkommen für Studierende mit eigener Haushaltsführung mehr als doppelt so hoch wie für die Gesamtbevölkerung (24 Prozent).
Alleinlebende Studierende geben mit 56 Prozent einen noch größeren Teil des verfügbaren Haushaltseinkommens für Wohnkosten aus als diejenigen, die ausschließlich mit anderen Studierenden oder Auszubildenden zusammenleben (49 Prozent). Für Studierende insgesamt – also unabhängig davon, mit wem sie zusammenleben – ist der Anteil der Wohnkosten am verfügbaren Haushaltseinkommen mit 32 Prozent zwar niedriger, liegt aber über dem Durchschnitt der Gesamtbevölkerung.
Haushalte gelten per Definition der europäischen Statistikbehörde Eurostat als durch Wohnkosten überbelastet, wenn ihre Wohnkostenbelastung auch nach Abzug von erhaltenen wohnungsbezogenen Transferleistungen noch bei mehr als 40 Prozent des verfügbaren Haushaltseinkommens liegt. Im vergangenen Jahr traf das hierzulande auf 65 Prozent der Studierenden mit eigener Haushaltsführung zu, darunter galten alleinlebende Studierende (66 Prozent) ähnlich häufig als überbelastet durch Wohnkosten. Betrachtet man alle Studierenden unabhängig davon, mit wem sie zusammenleben, galten 28 Prozent der Studierenden insgesamt als überbelastet. In der Gesamtbevölkerung lag der Anteil der durch Wohnkosten überbelasteten Haushalte bei 11 Prozent.
Viele Studierende verfügen über ein insgesamt geringes Einkommen. Das liegt auch daran, dass sie sich in einer Lebensphase befinden, in der sie in ihre Ausbildung und somit in ihr späteres Berufsleben investieren. Die Hälfte der Studierenden mit eigener Haushaltsführung verfügte zuletzt über ein Nettoäquivalenzeinkommen von weniger als 963 Euro pro Monat (Median).
Große Teile ihrer Einkünfte beziehen Studierende aus eigener Erwerbstätigkeit. Studierende mit eigener Haushaltsführung bezogen im Schnitt 45 Prozent ihrer Einkünfte aus Erwerbseinkommen. 29 Prozent machte private Unterstützung wie Unterhaltszahlungen von Angehörigen aus, 14 Prozent BAföG-Leistungen oder Stipendien und 12 Prozent sonstige Einkünfte wie etwa Kindergeld oder Hinterbliebenenrente.
Studierende insgesamt bezogen im Schnitt 43 Prozent ihrer Einkünfte aus Erwerbseinkommen. 15 Prozent des Einkommens kam aus privater Unterstützung von Eltern oder Angehörigen, 12 Prozent waren BAföG-Leistungen und andere Beihilfen. Sonstige Einkünfte wie Kindergeld oder Hinterbliebenenrente machten 29 Prozent der Einkommen von Studierenden insgesamt aus.
