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Neue Studie zu Elektroautos: Verkaufspreise sinken um 18 Prozent, Modellvielfalt nimmt stark zu

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Herausgeber der PM
Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI)
Breslauer Straße 48
76139 Karlsruhe
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person Jacob Leidenberger
call +49 721 6809-172
language https://www.isi.fraunhofer.de/de/presse.html
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Studie: Elektroautos in Deutschland real deutlich günstiger geworden

Elektroautos sind in Deutschland zwischen 2020 und 2025 inflationsbereinigt um rund 18 Prozent günstiger geworden. Das geht aus einer gemeinsamen Studie des International Council on Clean Transportation (ICCT) und des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung (ISI) hervor. Gleichzeitig hat sich die Zahl der verfügbaren Elektromodelle von 38 auf 159 mehr als vervierfacht. Die Untersuchung stützt sich auf mehr als 100.000 Fahrzeugdaten des ADAC und vergleicht sechs Fahrzeugsegmente.

Nominal stieg der mittlere Listenpreis von Elektroautos zwar von rund 37.000 auf etwa 53.000 Euro. Nach Angaben der Studienautoren ist das jedoch vor allem auf einen höheren Anteil größerer und besser ausgestatteter Modelle zurückzuführen. Werden vergleichbare Fahrzeuge unter Berücksichtigung von Inflation, Reichweite, Motorleistung und Gewicht betrachtet, sanken die Preise. „Die Fahrzeuge bieten heute im Durchschnitt größere Reichweiten und mehr Motorleistung, während die realen Preise vergleichbarer Modelle gesunken sind“, sagt Dr. Peter Mock, Geschäftsführer des ICCT in Europa.

Die Studie zeigt zudem, dass die Preise für Batterien weltweit zwischen 2020 und 2025 deutlich gesunken sind, sich dies bislang aber nur teilweise in den Listenpreisen widerspiegelt. „Das Potenzial für weitere Preissenkungen bei Elektrofahrzeugen ist noch nicht ausgeschöpft“, erklärt Professor Patrick Plötz vom Fraunhofer ISI. Während das Angebot an Elektroautos stark wuchs, ging die Zahl der Verbrennermodelle im Untersuchungszeitraum von 275 auf 194 zurück. Im Mini- und Kleinwagensegment bleibt die Auswahl an Elektrofahrzeugen jedoch weiterhin geringer als bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor.


Elektrofahrzeuge in Deutschland sind zwischen 2020 und 2025 real um rund 18 Prozent günstiger geworden – obwohl die nominalen Durchschnittspreise auf den ersten Blick gestiegen sind. Das zeigt eine neue gemeinsame Studie des International Council on Clean Transportation (ICCT) und des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung ISI. Gleichzeitig hat sich die Zahl der verfügbaren Elektromodelle auf dem deutschen Markt mehr als vervierfacht. Die Studie basiert auf mehr als 100.000 Einzelangaben aus einer Datenbank des ADAC und umfasst sechs Segmente von Klein- bis Luxuswagen.

„Unsere Ergebnisse zeigen, dass sich der Markt für Elektroautos in den vergangenen Jahren deutlich weiterentwickelt hat. Die Fahrzeuge bieten heute im Durchschnitt größere Reichweiten und mehr Motorleistung, während die realen Preise vergleichbarer Modelle gesunken sind“, so Dr. Peter Mock, Geschäftsführer des ICCT in Europa.

Der mittlere Listenpreis für Elektrofahrzeuge stieg zwischen 2020 und 2025 nominal von rund 37.000 Euro auf etwa 53.000 Euro. Dieser Anstieg spiegelt jedoch keine höheren Preise für vergleichbare Fahrzeuge wider, sondern eine Verschiebung im Modellangebot: Der Anteil der mittleren und oberen Mittelklasse am Elektrofahrzeugangebot stieg von 2020 bis 2025 erheblich und macht heute 73 Prozent aller Elektromodelle aus. Werden dagegen einzelne Modelle über die Zeit beobachtet und Fahrzeugeigenschaften wie Gewicht, Motorleistung und Reichweite sowie die Inflation berücksichtigt, sanken die Preise vergleichbarer Elektrofahrzeuge im selben Zeitraum um rund 18 Prozent. Die realen Preise für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor stiegen hingegen im selben Zeitraum um rund 2 Prozent an.

Die globalen Batteriepreise gingen zwischen 2020 und 2025 nominal um 21 bis 24 Prozent zurück – von rund 165 bis 185 Euro pro Kilowattstunde auf etwa 130 bis 140 Euro. Inflationsbereinigt entspricht dies einer Preisreduktion von etwa 35 bis 37 Prozent. In den Fahrzeugpreisen schlagen sich die günstigeren Batteriepreise bislang nur begrenzt nieder. Die durchschnittliche Reichweite von Elektrofahrzeugen stieg im Untersuchungszeitraum jedoch um etwa ein Drittel an, was darauf hindeutet, dass die Einsparungen in Fahrzeugverbesserungen investiert oder zur Deckung von Forschungs- und Entwicklungskosten genutzt wurden.

„Die deutlich gesunkenen Batteriekosten sind noch nicht vollständig in günstigeren Listenpreisen angekommen. Das bedeutet: Das Potenzial für weitere Preissenkungen bei Elektrofahrzeugen ist noch nicht ausgeschöpft“, erklärt Prof. Dr. Patrick Plötz, Leiter der Abteilung Energietechnologien und Energiesysteme am Fraunhofer ISI und einer der Autoren der Studie.

Die Zahl der verfügbaren Elektromodelle stieg von 38 im Jahr 2020 auf 159 im Jahr 2025. Das Angebot an Modellen mit Verbrennungsmotor ging im gleichen Zeitraum von 275 auf 194 zurück.

„Die Zahl der Elektrofahrzeugmodelle hat sich in nur fünf Jahren vervierfacht. Im mittleren und oberen mittleren Segment stehen den Verbrauchern mittlerweile etwa ebenso viele Elektrofahrzeuge zur Auswahl wie Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor“, erklärt Kyle Morrison, Wissenschaftler am ICCT und Mitautor der Studie.

Im Mini- und Kleinwagensegment besteht weiterhin eine Diskrepanz: 2025 standen dort 19 Elektromodelle 35 Verbrenner-Modellen gegenüber. Verlässliche regulatorische Rahmenbedingungen, darunter langfristig stabile CO2-Flottengrenzwerte, bleiben zentral, um Investitionen in die Elektrifizierung aller Fahrzeugsegmente sowie in die Batteriefertigung zu sichern.

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