Technik, Vermischtes
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Ab April herrscht Hochsaison für Marderschäden in Autos

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6
Herausgeber der PM
R+V Versicherung AG
Raiffeisenplatz 1
65189 Wiesbaden
Pressekontakt
person Christina Orgnon
call 0611 533-2930
language https://www.ruv.de
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Mehr Marderschäden im Frühjahr als im Winter

Autobesitzer müssen sich vor allem im Frühjahr vor Schäden durch Marder in Acht nehmen. Nach Auswertungen der R+V Versicherung treten die meisten Schäden an Kabeln, Schläuchen und Isolierungen in den Monaten April bis Juni auf. Im Mai 2025 registrierte das Unternehmen mit rund 1.830 Fällen den Höchststand der vergangenen Jahre. Das entspricht einem Anstieg von gut 50 Prozent gegenüber den Herbst- und Wintermonaten, in denen deutlich weniger Schäden gemeldet werden.
Grund für die saisonale Häufung ist laut R+V-Verkehrsexperte Roland Richter die Paarungszeit der Tiere. „In den Monaten April, Mai und Juni treiben besonders viele Marder ihr Unwesen in Autos“, sagt Richter. Vor allem männliche Tiere seien dann aktiver, durchstreiften größere Reviere und reagierten aggressiv auf Rivalen.
Markiert ein Marder ein Fahrzeug mit Duftstoffen und wird dieses später in einem anderen Revier abgestellt, kann das dort lebende Tier mit Beißattacken reagieren. Dabei werden häufig Kabel und Schläuche beschädigt.
Als Schutz empfiehlt Richter unter anderem technische Abwehrsysteme wie Ultraschallgeräte sowie eine gründliche Motorwäsche, um Duftmarken zu entfernen. „Es gibt aber keine Erfolgsgarantie“, betont er, „die Tiere reagieren einfach zu unterschiedlich.“


Kalte Jahreszeit, warmer Motorraum – das ist die Zeit, in der Marder die meisten Schäden am Auto anrichten? Mitnichten. Das belegen die Zahlen der R+V Versicherung: Kfz-Schäden durch Bisse in Kabel, Schläuche oder Isolierung haben in der Zeit von April bis Juni Hochsaison.

Die Statistiker der R+V haben die gemeldeten Marder-Schäden der vergangenen fünf Jahre ausgewertet – das Ergebnis überrascht: „In den Monaten April, Mai und Juni treiben besonders viele Marder ihr Unwesen in Autos“, erklärt R+V-Verkehrsexperte Roland Richter. „Den Höchststand haben wir 2025 im Mai mit rund 1.830 Schäden verzeichnet.“ Das bedeutet ein Plus von gut 50 Prozent im Vergleich zu Oktober, November und Dezember. In diesen Monaten wurden sogar die wenigsten Schäden im Jahresverlauf 2025 gemeldet. Dass Marder sich in der kalten Zeit im warmen Motorraum ein kuscheliges Plätzchen suchen, ist nicht auszuschließen – Zerstörung richten sie dann aber deutlich seltener an.

Doch woran liegt’s? In der Natur der Marder: Zwischen April und Juni ist die Paarungszeit der Tiere, dann sind vor allem die Männchen besonders aktiv und aggressiv. Gleichzeitig durchstreifen Marder auf ihrer Partnersuche in dieser Zeit größere Gebiete und verteidigen ihre Reviere vehement gegen Rivalen. Hat ein Marder ein Auto per Duftmarke markiert und dieses parkt dann im Revier eines Konkurrenten, versucht der dort heimische Marder, den Eindringling zu vergraulen – etwa indem er in Schläuche und Kabel beißt.

Schutz versprechen verschiedene Geräte zur Marderabwehr, die zum Beispiel mit Ultraschall arbeiten. „Am besten ist es, wenn man sich im Fachhandel beraten lässt“, rät R+V-Verkehrsexperte Richter. Auch manche Gerüche sollen die Nager vergrätzen. Finden sich Marderspuren im Motorraum, kann eine Motorwäsche helfen. Sie entfernt Duftmarken, so dass andere Marder die Schläuche und Kabel eher in Ruhe lassen. „Bei allen Wegen der Marderabwehr gilt aber: Es gibt keine Erfolgsgarantie. Die Tiere reagieren einfach zu unterschiedlich.“

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