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2,1
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BLIX
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27,6
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Schuljahre
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Herausgeber der PM
SOS-Kinderdörfer weltweit e.V.
Ridlerstraße 55
80339 München |
Pressekontakt
person Boris Breyer
call +49 160 - 984 723 45 language https://www.sos-kinderdoerfer.de/informieren/presse |
Link zur Original-PM
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Die Zahl der Geburten bei Mädchen zwischen 10 und 19 Jahren ist weltweit von mehr als 14 Millionen im Jahr 2015 auf rund zwölf Millionen 2025 gesunken. Besonders deutlich war der Rückgang bei den 10- bis 14-Jährigen mit einem Drittel; bei Mädchen ab 15 Jahren lag das Minus bei 18 Prozent. Die Entwicklung ist relevant, weil minderjährige Mütter und ihre Kinder erheblichen gesundheitlichen, sozialen und wirtschaftlichen Risiken ausgesetzt sind.
Mädchen haben bei Geburten ein erhöhtes Risiko für lebensbedrohliche Infektionen, ihre Kinder kommen häufiger zu früh zur Welt und sind als Neugeborene anfälliger für schwere Krankheiten. Zudem verschlechtern frühe Schwangerschaften die Bildungs- und Berufschancen. „Laut WHO machten im letzten Jahr Geburten bei Minderjährigen noch über neun Prozent aller Geburten aus“, heißt es in der Mitteilung.
Als Ursachen werden unter anderem Kinderehen, fehlender Zugang zu Bildung und Gesundheitsdiensten sowie sexualisierte Gewalt in Konfliktregionen genannt. Regional fällt der Rückgang sehr unterschiedlich aus: Zentral- und Südasien verzeichneten seit 2000 ein Minus von 75 Prozent, während Subsahara-Afrika weiterhin hohe Geburtenraten aufweist.
Schwangerschaften von Teenagerinnen gehen weltweit zurück: Während 2015 die Zahl der Geburten bei Mädchen im Alter von 10 bis 19 Jahren noch bei über 14 Millionen lag, hat sie 2025 mit rund zwölf Millionen um zwei Millionen abgenommen. In der Gruppe der 10- bis 14-Jährigen reduzierte sich die Rate um ein Drittel, während bei Mädchen ab 15 Jahren ein 18-prozentiger Rückgang zu verzeichnen ist.
Minderjährige Mütter und ihre Babys sind schweren gesundheitlichen, wirtschaftlichen und sozialen Risiken ausgesetzt. So haben die Mädchen bei der Geburt ein erhöhtes Risiko für lebensbedrohliche Infektionen, während ihre Kinder oftmals zu früh zur Welt kommen und als Neugeborene anfälliger für schwere Krankheiten sind. Die Mutterschaft mindert die Bildungs- und Berufschancen der Mädchen erheblich. Ohnehin ist bei den minderjährigen Müttern der Anteil derer überproportional hoch, die bis zu ihrer Schwangerschaft wenig Zugang zu Bildung hatten und aus einkommensschwachen Familien stammen.
Eine Ursache für die Schwangerschaften ist zum Beispiel die Kinderehe, weltweit sind rund 12 Millionen Mädchen minderjährig verheiratet worden. Der Großteil der zwangsverheirateten Kinderbräute hat kein Mitspracherecht über die Verwendung von Verhütungsmitteln und den Zeitpunkt ihrer Mutterschaft.
Dass Schwangerschaften von Mädchen rückläufig sind, hat verschiedene Ursachen. So setzen sich weltweit Initiativen zur Bekämpfung der Geschlechterungleichheit dafür ein, mehr Mädchen den Zugang zu Bildung und zu sexuellen und reproduktiven Gesundheitsdiensten zu ermöglichen. Leider sind die Gründe für frühe Mutterschaft breitgefächert, zum Beispiel steigt in Regionen mit bewaffneten Konflikten aufgrund sexualisierter Gewalt für Mädchen das Risiko, schwanger zu werden. Demnach variiert der Geburtenrückgang je nach Weltregion, und auch innerhalb vieler Länder. So erreichten Zentral- und Südasien seit 2000 einen Rückgang von 75 Prozent, während Subsahara-Afrika nach wie vor eine hohe Geburtenrate aufweist. Laut WHO machten im letzten Jahr Geburten bei Minderjährigen noch über neun Prozent aller Geburten aus. Dennoch bedeutet der globale Rückgang einen erheblichen Fortschritt.
