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KI-Note
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1,9
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BLIX
Dieser Wert gibt an, wie verständlich der Text formuliert ist. Pressetexte sollten unter 30, besser noch unter 20 liegen.
28,1
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Schuljahre
Dieser Wert gibt an, wie viele Schuljahre jemand benötigt, um den Text leicht zu verstehen (gut für PM: 5-10).
12
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Herausgeber der PM
Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit
Gerichtstraße 49
13347 Berlin |
Pressekontakt
person Harald Händel
call +49 30 18444-88250 language https://www.bvl.bund.de/DE/Service/02_Presse/presse_node.html |
Link zur Original-PM
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Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) warnt Tierhalter vor dem Einsatz permethrinhaltiger Mittel bei Katzen. Anlass ist der Tag des Haustiers am 11. April. Während der Wirkstoff bei Hunden meist gut verträglich ist, kann er bei Katzen schwere Vergiftungen bis hin zum Tod auslösen. Grund ist ein fehlendes Enzym in der Leber, das den Abbau des Stoffes verhindert.
„Auch ein unbeabsichtigter Kontakt mit dem Wirkstoff sollte deshalb vermieden werden“, erklärt BVL-Präsidentin Gaby-Fleur Böl. Besonders riskant sei dies in Haushalten, in denen Hunde und Katzen zusammenleben. Auch imprägnierte Kleidung oder Textilien könnten eine Gefahr darstellen.
Typische Symptome einer Vergiftung sind Krämpfe, Lähmungen, Speichelfluss, Erbrechen, Durchfall und Atemprobleme. Treten solche Anzeichen auf, sollte das Tier umgehend tierärztlich behandelt werden. Wurde das Mittel versehentlich aufgetragen, empfiehlt das BVL, es sofort mit Wasser und mildem Shampoo abzuwaschen.
Für Katzen stehen laut Behörde sichere Alternativen zur Zeckenabwehr zur Verfügung. Auffällige Reaktionen sollten zudem dem BVL gemeldet werden.
Zecken können bei einem Stich gefährliche Krankheitserreger auf Mensch und Tier übertragen. Wer sein Haustier vor Zecken, Flöhen und anderen Ektoparasiten schützen möchte, sollte auf die Wahl des richtigen Tierarzneimittels achten. Während der Wirkstoff Permethrin von Hunden in der Regel gut vertragen wird, kann er bei Katzen zu schweren Vergiftungserscheinungen bis hin zum Tod führen. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) informiert anlässlich des Tags des Haustiers am 11. April zum Umgang mit permethrinhaltigen Tierarzneimitteln.
„Katzen fehlt in der Leber das Enzym Glucuronyltransferase, um den Wirkstoff Permethrin im Körper abbauen zu können“, erklärt Prof. Dr. Gaby-Fleur Böl, Präsidentin des BVL. „Auch ein unbeabsichtigter Kontakt mit dem Wirkstoff sollte deshalb vermieden werden. Das Risiko besteht insbesondere, wenn Hunde und Katzen im selben Haushalt leben.“ Wachsamkeit sei ebenso bei der Anwendung permethrinhaltiger Insektenschutzmittel zur Imprägnierung von Kleidung oder anderen Textilien geboten. Das BVL rät deshalb dazu, vor der Anwendung eines Antiparasitikums stets die Gebrauchsinformation und die Warnhinweise zu lesen. Es stehen für Katzen zahlreiche sichere Tierarzneimittel für einen wirksamen Zeckenschutz zur Verfügung. Im Zweifelsfall sollte stets eine Tierärztin oder ein Tierarzt zu Rate gezogen werden.
Bei einer Permethrinvergiftung zeigen Katzen typischerweise Symptome wie Krämpfe, Lähmungserscheinungen, erhöhten Speichelfluss, Erbrechen, Durchfall und Atembeschwerden. Treten diese Anzeichen nach einem unbeabsichtigten Kontakt mit Permethrin auf, sollte das Tier umgehend in eine Tierarztpraxis gebracht werden. Hilfreich ist die Vorlage des Präparats oder der Packungsbeilage.
Wird versehentlich ein permethrinhaltiges Tierarzneimittel bei einer Katze angewendet, sollte die aufgetragene Lösung sofort mit Wasser und einem milden Shampoo abgewaschen werden. Vergiftungssymptome können je nach Art der Aufnahme wenige Minuten bis zu drei Tage nach Kontakt mit dem Wirkstoff auftreten. Je früher eine tierärztliche Behandlung erfolgt, desto größer sind die Überlebenschancen der Katze.
Tierhalter oder behandelnde Tierärztin bzw. Tierarzt sollten die aufgetretene Reaktion zusätzlich als unerwünschtes Ereignis an das BVL melden. Formulare und weitere Informationen stellt das BVL unter www.bvl.bund.de/uaw bereit.
