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1,8
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32,2
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13
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Herausgeber der PM
KfW
Palmengartenstr. 5 – 9
60325 Frankfurt |
Pressekontakt
person Nina Luttmer
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Die Handels-, Wirtschafts- und Außenpolitik der amtierenden US-Regierung belastet den deutschen Mittelstand. Nach einer Sonderbefragung von KfW Research vom Januar 2026 berichten 52 Prozent der kleinen und mittleren Unternehmen mit Geschäftsbeziehungen in die USA von negativen Folgen für ihr Geschäft. Für 36 Prozent ergaben sich demnach bislang keine Änderungen, nur rund sieben Prozent profitierten vom politischen Kurswechsel.
Als Folge ziehen sich viele Mittelständler aus dem US-Geschäft zurück. Der Anteil der Unternehmen mit Geschäftsbeziehungen in die Vereinigten Staaten sank zwischen September 2019 und Januar 2026 von 18,7 auf 11,3 Prozent. Besonders stark fiel der Rückgang im Export aus: Nur noch 5,8 Prozent der 3,9 Millionen Mittelständler hatten zuletzt Kunden in den USA. 2019 lag dieser Wert bei 7,1 Prozent, 2025 noch bei 8,5 Prozent.
„Die Zollpolitik der US-Regierung belastet den deutschen Mittelstand“, sagte KfW-Chefvolkswirt Dirk Schumacher. Die Unternehmen seien zudem „sehr verunsichert über die künftige Entwicklung der US-Politik“. Diese Zurückhaltung dürfte nach seiner Einschätzung anhalten, bis das Vertrauen in die amerikanische Wirtschaftspolitik zurückkehrt.
Die Handels-, Wirtschafts- und Außenpolitik der seit Anfang 2025 amtierenden US-Regierung trifft auch den deutschen Mittelstand. 52 Prozent der kleinen und mittleren Unternehmen, die Geschäftsbeziehungen in die USA unterhalten, berichten über negative Auswirkungen auf ihr Geschäft. Für 36 Prozent haben sich bisher keine Änderungen ergeben. Nur rund sieben Prozent haben vom politischen Kurswechsel in den USA profitiert. Dies dürften insbesondere Unternehmen mit Produktionsstandorten in den USA sowie Unternehmen aus speziellen Branchen wie der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie sein. Das sind Ergebnisse einer repräsentativen Sonderbefragung von KfW Research im Januar 2026 unter kleinen und mittleren Unternehmen mit einem Jahresumsatz von bis zu 500 Millionen Euro.
Als Konsequenz auf die veränderte Lage geben viele Mittelständler ihr US-Geschäft auf. So ist der Anteil der kleinen und mittleren Unternehmen mit Geschäftsbeziehungen in die USA zwischen September 2019 und Januar 2026 deutlich von 18,7 Prozent auf 11,3 Prozent zurückgegangen.
Vor allem aus dem direkten und indirekten Export haben sich viele Unternehmen zurückgezogen: Im Januar 2026 hatten nur noch 5,8 Prozent der insgesamt 3,9 Millionen deutschen Mittelständler Kunden in den USA, 2019 waren es noch 7,1 Prozent und 2025 sogar 8,5 Prozent. Zudem hatten im Januar 2026 lediglich 3,0 Prozent noch Kunden in Deutschland oder anderen Ländern der Europäischen Union, die wiederum in die USA exportieren – nach 7,4 Prozent im Jahr 2019 und 5,1 Prozent im Jahr 2025.
„Die Zollpolitik der US-Regierung belastet den deutschen Mittelstand. Die Unternehmen sind außerdem sehr verunsichert über die künftige Entwicklung der US-Politik. Verschärft wird die Lage durch das Urteil des US-Supreme Courts, der einen großen Teil der Zölle für unwirksam erklärt hat. Die Zurückhaltung deutscher Unternehmen auf dem US-Markt dürfte noch so lange anhalten, bis sie wieder mehr Vertrauen in die amerikanische Wirtschaftspolitik haben“, so Dr. Dirk Schumacher, Chefvolkswirt der KfW.
Die Studie ist zu finden unter Volkswirtschaft Kompakt | KfW
