Gesundheit, Vermischtes
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Wespennester nie in Eigenregie entfernen

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Mehrheit kennt Verbot der eigenmächtigen Entfernung von Wespennestern

Wespennester an Balkonen, in Rollladenkästen oder auf Dachböden dürfen nicht eigenmächtig entfernt werden. Darauf weist die ADAC-Zuhause-Versicherung mit Verweis auf den Artenschutz hin. Wer Wespen oder Hornissen tötet, fängt oder ihre Nester zerstört, muss je nach Bundesland und Art mit Bußgeldern von teils mehr als 50.000 Euro rechnen. Laut einer repräsentativen Umfrage unter 2.077 Erwachsenen wissen inzwischen 72 Prozent der Befragten, dass unsachgemäßes Vorgehen strafbar ist.

„Gefährlich wird es, wenn jemand im Haushalt eine Insektengiftallergie hat. Außerdem können Stiche in den Hals oder in den Mundbereich – auch ohne Allergie – kritisch werden“, sagt der Biologe und Wespennestexperte Stefan Busko. Nach den Umfrageergebnissen fühlen sich 62 Prozent der Befragten in der Nähe eines Wespennestes gestresst. Busko rät, Wespen nicht anzupusten oder hektisch zu verscheuchen. „Nicht jedes Nest muss entfernt werden. Eine Koexistenz von Menschen und Wespen ist in vielen Fällen möglich. Erst wenn die Lage es wirklich erfordert, sollte man eingreifen“, so der Experte. Fachbetriebe könnten je nach Lage des Nests beurteilen, ob eine Umsiedlung oder andere Maßnahmen erforderlich seien.


Wespennester am Balkon, im Rollladenkasten oder auf dem Dachboden sind in den Sommermonaten für viele Haushalte ein Thema. Befinden sich Bewohner in der Einflugschneise der Wespen oder leben Allergiker im Haushalt, ist besondere Vorsicht geboten. Wichtig: Ein Wespen- oder auch Hornissennest darf nicht in Eigenregie entfernt werden. Professionelle Hilfe ist hier gefragt. Die Tiere stehen nämlich unter Artenschutz und die Strafen für die falsche Behandlung von Nestern sind hoch.

Bei eigenmächtiger Entfernung, Tötung oder dem Fangen von Wespen und Hornissen sowie beim Zerstören ihrer Nester drohen – je nach Bundesland und Art – hohe Bußgelder von teils über 50.000 Euro. Nach einer aktuellen repräsentativen Umfrage der ADAC Zuhause Versicherung wissen 72 Prozent der Befragten inzwischen, dass unsachgemäßes Verhalten bei Wespen strafbar ist – sieben Prozentpunkte mehr als bei der letzten Befragung 2025. Damit ist zumindest immer mehr Menschen bewusst, dass beim Thema Wespen fachkundige Hilfe nötig wird. Bei der repräsentativen Erhebung wurden 2.077 Personen ab 18 Jahren befragt, die in einem eigenen Haushalt oder in einer Wohngemeinschaft leben.

„Wespen und Hornissen gelten gemeinhin nicht als aggressiv. Gefährlich wird es, wenn jemand im Haushalt eine Insektengiftallergie hat. Oft wissen Betroffene gar nicht, ob sie auf Wespen allergisch sind. Außerdem können Stiche in den Hals oder in den Mundbereich – auch ohne Allergie – kritisch werden“, so der Biologe und Wespennestexperte Stefan Busko, der für den Zuhause Schutzbrief des ADAC tätig ist. Zahlen der aktuellen Umfrage der ADAC Versicherung zeigen außerdem, dass Wespen in und am Wohnbereich generell Sorgen bereiten: 62 Prozent der Befragten fühlen sich in der Nähe eines Wespennestes gestresst.

Neben dem Faktor „Abstand zum Nest“, ist auch wichtig, dass Wespen nicht attackiert oder angepustet werden. Kohlendioxid, das im Atem enthalten ist, kann einen Alarm für das ganze Wespenvolk auslösen. „Im Umgang mit Wespen und Hornissen gilt eine Regel vor allen anderen: Ruhe bewahren. Hektisches Wedeln, Anpusten oder Erschütterungen direkt am Nest provozieren die Tiere und machen die Situation erst gefährlich. Aber: Nicht jedes Nest muss entfernt werden. Eine Koexistenz von Menschen und Wespen ist in vielen Fällen möglich. Erst wenn die Lage es wirklich erfordert, sollte man eingreifen. Jede Störung der Wespen kann zum Risiko werden,“ ergänzt ADAC Wespenexperte Stefan Busko. Mit seinem qualifizierten Fachbetrieb ist er Teil des Experten- und Handwerkernetzwerks und hilft Versicherten des ADAC Zuhause Schutzbriefs.

Bei Wespennestern müssen Sicherheit, Artenschutz und die konkrete Lage des Nests berücksichtigt werden. Die über den ADAC vermittelten Fachbetriebe verfügen über die nötigen Qualifikationen für den Umgang mit Wespen- und Hornissennestern. So erhalten Betroffene eine sachgerechte Unterstützung.

Die aktuelle „Zuhause-Befragung“ des ADAC Schutzbriefs zeigt zudem die Kostensituation: Die Mehrheit der Befragten empfindet das Entfernen von Wespen- und Hornissennestern als teuer, nur 16 Prozent sind mit dem Preis-Leistungs-Verhältnis ‚sehr zufrieden‘. Daher ist es für den ADAC nicht nur entscheidend qualifizierte und geprüfte Experten zu vermitteln, sondern als Versicherung auch eine kostentransparente Regulierung zu bieten.

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