Nach welchen Kriterien suchen wir die Meldungen aus?
Bevor eine Pressemitteilung auf bestepresse.de erscheint, lesen Redakteur*innen sie gründlich. Wir fragen: Ist das Thema wirklich relevant für eine breite Öffentlichkeit? Ist es neu? Hält es ein paar Wochen stand oder ist es schon morgen überholt? Steckt viel Eigenwerbung dahinter oder echte Information? Wir denken dabei immer aus der Perspektive unserer Zielgruppe: Redaktionen im deutschsprachigen Raum, die gute Inhalte suchen.
Die Kriterien im Überblick
Eine gute Pressemitteilung entscheidet sich nicht am Zufall – sondern an zehn Kriterien, die Redaktionen täglich anlegen. Wer sie kennt, schreibt Texte, die gelesen und gedruckt werden.
Nachrichtenwert
Ist das wirklich eine Meldung wert? Wir zeigen, welche Faktoren Journalisten nutzen, um das zu entscheiden – und wie Sie Ihre Inhalte darauf ausrichten.
Headline
Die Überschrift ist der erste und oft einzige Eindruck. Wir erklären, wie eine Headline informiert, neugierig macht und trotzdem journalistischen Standards entspricht.
Leadsatz
Der erste Satz muss die wichtigste Information liefern – präzise, verständlich, ohne Anlauf. Wir üben, wie das gelingt.
Aufbau
Pressemitteilungen folgen einer klaren Logik: vom Wichtigsten zum Unwichtigsten. Wir erklären das Prinzip der umgekehrten Pyramide und seine Konsequenzen.
W-Fragen
Wer, was, wann, wo, warum, wie? Vollständige Informationen sind die Grundlage jeder verwertbaren Meldung. Wir zeigen, was fehlt – und warum es auffällt.
Zitate
Ein gutes Zitat belegt, veranschaulicht und gibt einer Meldung ein Gesicht. Wir zeigen, wie Zitate ausgewählt, formuliert und korrekt eingebettet werden.
Anschaulichkeit
Abstrakte Inhalte brauchen konkrete Bilder. Wir zeigen, wie Zahlen, Beispiele und Vergleiche aus trockenen Texten lesbare Meldungen machen.
Sachlichkeit
Pressemitteilungen sind keine Werbetexte. Wir klären, wo die Grenze zwischen Information und Eigenlob liegt – und warum Redaktionen Letzterem misstrauen.
Pressesprache
Journalisten haben einen eigenen Stil: knapp, aktiv, ohne Floskeln. Wir vermitteln die wichtigsten Konventionen und typische Fehler aus der Praxis.
Sorgfalt
Rechtschreibung, Fakten, Quellen, Formatierung – Fehler kosten Glaubwürdigkeit. Wir zeigen, wie eine systematische Schlusskontrolle aussieht.
Wie prüfen wir die Texte?
Wir setzen auf zwei objektive Prüfverfahren: Ein vollautomatischer KI-Gutachter bewertet jede Pressemitteilung nach festen Kriterien – das Ergebnis ist nachvollziehbar und wird bei jeder Meldung veröffentlicht. Zusätzlich messen wir die Verständlichkeit mit dem Textometer (www.textometer.de): Dieser frei zugängliche Algorithmus errechnet auf Basis einer bestimmten Formel, wie lesbar ein Text wirklich ist. Auch diesen Wert zeigen wir offen. Wer möchte, kann beide Ergebnisse selbst überprüfen.
Die Grenze des Ganzen
Ein gutes Prüfergebnis allein reicht nicht. Manche Themen eignen sich schlicht nicht für unser Portal – weil sie zu schnell veralten, zu speziell sind oder zu stark nach Produkt oder Meinung riechen. Hier kommt das Human-in-the-Loop-Prinzip zum Tragen: Die KI liefert uns belastbare Daten, aber unsere Redakteur*innen behalten das letzte Wort. Gute Pressearbeit braucht Urteilsvermögen, das keine Maschine ersetzen kann.
Unser Service für Sie
Sie haben ein gutes Thema, aber die Pressemitteilung dazu überzeugt noch nicht ganz? Wir helfen Ihnen, sie so weiterzuentwickeln, dass sie auf bestepresse.de veröffentlicht werden kann. Dabei arbeiten wir mit redaktioneller Erfahrung und gezieltem KI-Einsatz – effizient und ohne Umwege. Ob einzelner Text oder regelmäßige Zusammenarbeit: Sprechen Sie uns gern an.
